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Aufruf zur US-Wahl "Ich wünsche ihm viel Glück, er wird es brauchen": Donald Trump attackiert Prinz Harry

Donald Trump kritisiert Prinz Harry
Donald Trump hat in einer Pressekonferenz Prinz Harry attackiert.
© DPA
Prinz Harry und Meghan Markle haben die Amerikaner dazu aufgerufen, wählen zu gehen. Die Replik von Donald Trump kam postwendend.

In einem am Mittwoch veröffentlichen Video haben sich Harry und Meghan aus ihrem Garten im kalifornischen Santa Barbara zu Wort gemeldet und die US-Bürger zur Teilnahme an der Wahl aufgerufen. "Alle vier Jahre hören wir dasselbe, dass dies die wichtigste Wahl in unserem Leben ist", sagt Herzogin Meghan darin. Diese sei es jedoch wirklich, betonte sie - ohne den zur Wiederwahl stehenden Amtsinhaber namentlich zu erwähnen. Die Botschaft dürfte aber auch so angekommen sein: Die Schauspielerin ist als Kritikerin von Donald Trump bekannt.

Das Paar musste nicht lange auf eine Replik des US-Präsidenten warten. Ein Reporter sprach Trump auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus auf das Video an - und lieferte eine eigenwillige Interpretation der Botschaft. Das Paar habe "die Menschen im Wesentlichen ermutigt, für Joe Biden zu stimmen", Trumps Herausforderer bei der anstehenden Wahl. Was nicht korrekt ist - die beiden geben darin keine direkte Wahlempfehlung ab und nennen weder Trumps noch Bidens Namen.

"Ich bin kein Fan von ihr", sagte Donald Trump mit Blick auf Herzogin Meghan. Doch auch für ihren Ehemann hat der US-Präsident ein paar Worte übrig: Er wünsche Harry "viel Glück, denn er wird es brauchen".

Prinz Harry sorgt für Wirbel im Königreich

In englischen Medien sorgte eine weitere Aussage Harrys für Verwirrung. Der jüngste Sohn von Prinz Charles und Lady Diana hatte in dem Video gesagt, er könne bei "dieser Wahl" nicht mitwählen - und diesen Satz so interpretiert, als würde Harry damit andeuten, die US-amerikanische Staatsangehörigkeit annehmen zu wollen. Für die Briten wäre das nach dem Auszug von Harry und Meghan aus dem Königshaus ein zweiter schwerer Schlag. Doch vermutlich interpretieren sie in diese eine Aussage etwas viel hinein.

Sicher ist vorerst nur eines: Prinz Harry und US-Präsident Trump werden in diesem Leben keine Freunde mehr. 

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

che

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