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Für einen guten Zweck: «Löwenmarsch» für Kenia mit Ludwig Prinz von Bayern

Wandern für den guten Zweck: Ludwig Prinz von Bayern will mit einem 100 Kilometer langen Marsch Geld für ein Entwicklungsprojekt in Ostafrika sammeln. Zum Start gibt es bereits einen dicken Scheck.

Löwenmarsch

Ludwig Prinz von Bayern (M) beim Start zum «Löwenmarsch». Foto: Karl-Josef Hildenbrand

100 Kilometer zu Fuß in knapp 24 Stunden: Erschöpft aber glücklich sind die Teilnehmer des «Löwenmarsches» am Sonntagnachmittag an ihrem Zielort Hohenschwangau im Unterallgäu eingetroffen.

Einen Tag zuvor hatten sich mehr als 100 Wanderer zusammen mit Ludwig Prinz von Bayern von Schloss Kaltenberg im Landkreis Landsberg auf den Weg gemacht.

Mit dem sogenannten Löwenmarsch will der 37-Jährige Spenden für ein Bildungsprojekt in Kenia sammeln. Ziel des Projektes «Learning Lions» ist, jungen Menschen in der abgelegenen kenianischen Region Turkana an der Grenze zu Südsudan und Äthiopien eine kostenlose Ausbildung in den Bereichen IT-Dienstleistungen und digitale Medien zu ermöglichen. Von den Spenden soll der Bau eines IT-Campus im Norden Kenias ermöglicht werden.

Bayern unterstützt das Projekt mit fast einer halben Million Euro. Staatskanzleichef Florian Herrmann, der ebenfalls an der Wanderung teilnahm, übergab vor dem Start bereits einen Scheck über 478.500 Euro an die Hilfsorganisation. Laut Organisatoren wird damit gerechnet, dass die Gesamtsumme an Spenden nach dem «Löwenmarsch» noch deutlich gesteigert wird.

dpa