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Krise bei den Royals: Prinz William soll Meghan aus dem Palast gemobbt haben – jetzt äußern sich Harry und William

War Prinz William die treibende Kraft für die Entscheidung von Prinz Harry und Herzogin Meghan, das Königshaus zu verlassen? Gegen diese Behauptung wehren sich die Brüder nun in einer offiziellen Erklärung.

Harry und Meghan

Vor allem zwischen Herzogin Meghan und Prinz William soll dicke Luft geherrscht haben

Getty Images

Das vergangene Jahr war kein leichtes für Queen Elizabeth II., aber 2020 droht sich zu einem weiteren Annus horribilis zu entwickeln. Für die erste veritable Krise des neuen Jahrzehnts sorgen Prinz Harry und seine Frau Meghan mit ihrer Ankündigung, sich als "Senior Royals" aus dem britischen Königshaus zurückzuziehen.

Der Schritt war offenbar von langer Hand geplant, trotzdem schlug die Verkündung via Instagram in der vergangenen Woche ein wie eine Bombe.

Krisensitzung mit der Queen in Sandringham

Während Meghan sich derzeit mit dem gemeinsamen Sohn Archie in Kanada aufhält, ist Prinz Harry in Großbritannien geblieben, um die Einzelheiten des Austritts zu verhandeln. Zum Megxit, wie die britische Presse die Entscheidung in Anlehnung an den Brexit taufte, wird heute ein Krisentreffen in Sandringham House, dem Landsitz der Queen, stattfinden. Neben der Königin und Prinz Harry sitzen auch Prinz Charles und Prinz William am Verhandlungstisch. Meghan soll telefonisch aus Kanada zugeschaltet werden. Geklärt werden soll unter anderem, wie es mit Frogmore Cottage, dem Wohnsitz des Paares, ihren Titeln und der finanziellen Unterstützung durch Prinz Charles weitergeht. 

Meghan soll ihren Mann an Weihnachten informiert haben, dass sie so nicht mehr weiterleben könne. Sie habe sich weder in Großbritannien noch innerhalb der königlichen Familie wohl gefühlt. Angeblich stand die 38-Jährige kurz vor einem Zusammenbruch. Die britische Zeitung "The Times" zitiert eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Paares wie folgt: "Sie will das alles hinter sich lassen. Harry steht nun zwischen den Stühlen. Er liebt die Queen, er liebt sein Land und er liebt all diese militärischen Angelegenheiten. Es bricht ihm das Herz, zu gehen. Ich denke das ist nicht das, was er wirklich möchte. Er wünscht sich einen Mittelweg."

Prinz William soll Meghan nie akzeptiert haben

Überraschend kommt die Aussage, dass auch das Verhalten von Prinz William maßgeblich zu der Entscheidung von Harry und Meghan beigetragen haben soll. Der 37-Jährige hätte Meghan von Anfang an nicht akzeptiert, schreibt die "Times". Die Ablehnung gegen die frühere Schauspielerin begann demnach schon lange vor der Hochzeit im Mai 2018. Harry und Meghan hätten sich von William regelrecht gemobbt gefühlt.

Gegen diese Behauptungen haben sich die Prinzen nun mit einem gemeinsamen Statement gewehrt. Die Berichterstattung der "Times" entspreche nicht der Wahrheit, heißt es in einer Erklärung des Buckingham Palastes, die kurz vor dem Krisentreffen auf Sandringham veröffentlicht wurde. Die Brüder würden sich intensiv für mentale Gesundheit einsetzen, dass ausgerechnet ihnen Mobbing unterstellt werde, sei sehr verletzend.

William, der aktuell an Nummer zwei der britischen Thronfolge steht, genießt deutlich weniger Freiheiten als sein jüngerer Bruder. Mit Herzogin Kate hat er allerdings auch eine Frau an seiner Seite, die ihre Rolle nie infrage gestellt hat. Harry und Meghan hatten ganz eigene Vorstellungen, welche Aufgaben und Verpflichtungen sie innerhalb der königlichen Familie übernehmen wollen, doch das Paar habe sich durch die starren Regeln wie gefesselt gefühlt, schreibt die "Times".

Diese Fesseln haben sie mit ihrer Entscheidung gesprengt, vor allem für Meghan dürfte das eine Befreiung sein. Nun geht es darum zu verhandeln, wie sie in Zukunft leben und arbeiten wollen. Denn nichts dürfte die Queen mehr fürchten als ein TV-Interview, in dem Meghan über ihre Erfahrungen im Königshaus auspackt. Angeblich führt die 38-Jährige bereits Gespräche mit ihrer guten Freundin, Talkmasterin Oprah Winfrey.

Zerbricht das Verhältnis zwischen Harry und William?

Für Harry ist die Situation weitaus diffiziler. Er will, dass seine Frau glücklich ist, ein kompletter Bruch mit seiner Familie ist aber auch nicht vorstellbar. Vor allem die Beziehung zu seinem älteren Bruder galt stets als unerschütterlich.

Doch jetzt soll William gesagt haben: "Ich habe mein ganzes Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt und das kann ich nicht mehr tun. Wir sind getrennte Einheiten." Schwer vorstellbar, dass Harry das auf Dauer so akzeptiert.

Quelle: "The Times"
 

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jum