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Greta Thunberg: Deshalb lehnt sie den Umweltpreis ab

Greta Thunberg hat sich entschieden, den Umweltpreis des Nordischen Rates inklusive des Preisgeldes von an die 47.000 Euro abzulehnen.

Greta Thunberg bei einer Demonstration in New York

Greta Thunberg bei einer Demonstration in New York

Greta Thunberg (16) macht erneut Schlagzeilen mit ihrem konsequenten Handeln: Die Klimaaktivistin hat einen mit umgerechnet an die 47.000 Euro dotierten Umweltpreis des Nordischen Rates abgelehnt. Auf Instagram erklärt sie ihre Beweggründe: Der Preis sei "eine riesige Ehre", aber die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise, sondern Politiker und Menschen in Machtpositionen, die beginnen würden, der Wissenschaft zuzuhören.

"Als stünden uns vier Planeten zur Verfügung"

Als schlechtes Beispiel führt die 16-Jährige ihre eigene Heimat an: "Wir haben einen tollen Ruf in der Welt, wenn es um Klima- und Umweltthemen geht. [...] Dabei leben wir in Schweden, als stünden uns vier Planeten zur Verfügung, wie der WWF und Global Footprint Network berichten. Und so ziemlich dasselbe gilt für den gesamten Norden." Der Nordische Rat, der ihr den Preis verleihen wollte, ist das zentrale Forum der Region Skandinaviens.

Nachdem Thunberg kritisch weitere Beispiele für die schlechte Klimabilanz der nordischen Länder aufführt, erklärt sie weiter: "Wir gehören zu den Ländern, die die Möglichkeit haben, am meisten zu tun. Und trotzdem tun unsere Länder im Grunde nichts." Deshalb habe sie entschieden, weder den Preis noch das Preisgeld in Höhe von 500.000 schwedischen Kronen anzunehmen, solange der Norden nicht beginnen würde, sein Handeln an die wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen.

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