Im Gespräch mit viva! Francois Cluzet spricht über seine Alkoholsucht


Er ist der Held im Rollstuhl aus "Ziemlich beste Freunde" und in Frankreich längst ein Star. Um Ängste zu bekämpfen, hat Francois Cluzet getrunken. In dem Magazin viva! redet er darüber.

Francois Cluzet, 58, der Held im Rollstuhl aus dem französischen Filmerfolg "Ziemlich beste Freunde", hatte eine harte Kindheit. Die Mutter verließ die Familie früh, er lebte mit Vater und Bruder in einem Hinterhofzimmer, ohne Heizung, Toilette auf dem Hof. Gefühle waren in der Männer WG verboten. "Es gab keine Zärtlichkeit, keinen Kuss, nichts, ich habe nie bei jemanden auf dem Schoß gesessen", sagt er in der neuen viva!, die jetzt am Kiosk liegt.

Längst erfolgreicher Schauspieler hat er getrunken, um seine Ängste zu bekämpfen. Cluzet ist seit 13 Jahren trockener Alkoholiker. In viva!, dem stern-Magazin für Frauen und Männer ab 40, spricht er erstmals in einer deutschen Zeitschrift darüber. "Ich war Mitte 40, mein jüngster Sohn kam auf die Welt, ich hatte die Wahl, weiter zu trinken und mein Leben zu ruinieren. Oder zu leben, ohne zu trinken. Ich habe mich fürs Leben entschieden", sagt er.

Von einem Tag auf den anderen hört er auf, gibt sich selbst noch eine Abschiedsvorstellung: "Ich bin ins beste Restaurant von Paris gegangen und habe mir den teuersten Wein auf der Karte bestellt, einen Chateau Petrus. Das war mein letztes Glas - bis heute." Seitdem trinkt er nur noch Wasser und Cola "und ähnlichen Unsinn".

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