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Steven Mnuchin und Louise Linton: Macht Geld doch sexy? Trumps Finanzminister heiratet junge Schauspielerin

Für sie verließ er seine Frau und die drei gemeinsamen Kinder: US-Finanzminister Steven Mnuchin hat in Washington die 18 Jahre jüngere schottische Schauspielerin Louise Linton geheiratet.

US-Finanzminister Steven Mnuchin und Schauspielerin Louise Linton

US-Finanzminister Steven Mnuchin und Schauspielerin Louise Linton

Sie ist 36 und eine geschiedene Schauspielerin aus Schottland, er 54, Ex-Ivestmentbanker bei Goldman Sachs und seit Februar Finanzminister der USA: Louise Linton und Steven Mnuchin gehören zu den schillerndsten Paaren der Trump-Regierung.

Am Samstag traten die beiden in Washington D.C. vor den Traualtar. Die Feier fand im Andrew W. Mellon Auditorium statt, einem neoklassizistischen Gebäude, das oft für Regierungszwecke genutzt wird.

Linton trug eine üppige, maßgeschneiderte Spitzenrobe mit meterlanger Schleppe der Designerin Ines Di Santo. Zu den 300 Gästen gehörten auch US-Präsident Donald Trump nebst Gattin Melania sowie Tochter Ivanka Trump mit Ehemann Jared Kushner. Getraut wurden Linton und Mnuchin von Vize-Präsident Mike Pence persönlich. Mehr Klüngel geht nicht.

Für Mnuchin ist es die dritte, für Linton die zweite Ehe

Tatsächlich ist es für Steven Mnuchin bereits die dritte Ehe. Bevor er 1999 seine zweite Frau Heather deForest Crosby heiratete, sagte er schon einmal Ja. DeForest Crosby und die drei gemeinsamen Kinder verließ er dann 2014. Ein Jahr zuvor hatte Mnuchin bei einer Hochzeit in Los Angeles die Schauspielerin Louise Linton kennengelernt. Beide haben am selben Tag Geburtstag, dem 21. Dezember - allerdings trennt sie ein Altersunterschied von 18 Jahren.

#love

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Auch Linton hat bereits eine Scheidung hinter sich. Die 1980 in Edinburgh geborene Schauspielerin studierte in Los Angeles und ergatterte immer wieder kleinere Rollen in Filmen wie "Von Löwen und Lämmern" und "Intruders" - Nacktauftritt inklusive. Der große Durchbruch blieb ihr allerdings verwehrt.

Dafür hagelte es heftige Kritik für ein Buch, das sie im vergangenen Jahr über ihre Auszeit in Sambia veröffentlichte. "In Congo's Shadow", so der Titel des Werks, wurde für seine Ungenauigkeiten kritisiert. Die "Washington Post" warf ihr zudem vor, das Buch habe den typischen überheblichen Ton von "weißen Rettern in Afrika". Bei Twitter kommentierte ein einheimischer User, es fehle nur noch die Geschichte von Mowgli und Tarzan, so klischeebeladen sei das rund 300 Seiten starke Buch. Linton entschuldigte sich und erklärte, ihre Einnahmen würden in soziale Projekte fließen.

Mnuchin besaß eine Produktionsfirma in Hollywood

In Erklärungsnot geriet auch Steven Mnuchin, als er im Mai diesen Jahres Louise Linton zum CEO seiner Produktionsgesellschaft Dune Entertainment ernannte. Denn der Finanzminister ist nicht nur ein ehemaliger Goldman-Sachs-Banker, sondern auch seit vielen Jahren im Filmgeschäft tätig. 2004 gründete er die Firma, die unter anderem Filmhits wie "Avatar", "American Sniper" oder "The Lego Batman Movie" mitproduzierte.

Mnuchin erklärte, dass Linton nur interimsweise auf dem Posten besetzt sei und tatsächlich hat der Finanzminister seine Anteile an der Filmproduktionsfirma wenige Tage vor seiner Hochzeit mit Linton verkauft. Wie viel Geld dabei geflossen ist, machte Mnuchin nicht öffentlich. Sein Vermögen wird ohnehin schon auf 300 Millionen Dollar geschätzt. Genug Geld, um die Leidenschaft seiner dritten Gattin Louise Linton zu finanzieren: Die Schauspielerin liebt Juwelen jedweder Art.

A thing of beauty

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