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"Howard Stern Show" "Fan seines Ruhmes": Darum hatte Matthew McConaughey jahrelang keinen Kontakt zu seiner Mutter

Matthew McConaughey und seine Mutter Kay
Matthew McConaughey und seine Mutter Arm in Arm - das Verhältnis zwischen den beiden war aber nicht immer so gut
© Screenshot Instagram/camilamcconaughey
Matthew McConaughey hat in einer Radioshow erzählt, warum acht Jahre lang Funkstille mit seiner Mutter herrschte. Sie habe ihn immer wieder sehr enttäuscht, erzählt der 50-Jährige.

Auf dem Instagram-Account seiner Frau Camila posieren Matthew McConaughey und seine Mutter Kay Arm in Arm - doch das Verhältnis der beiden war nicht immer so gut. Der Schauspieler hatte acht Jahre lang keinen Kontakt zur 88-Jährigen. Über die Gründe hat der 50-Jährige kürzlich in der Radioshow von Howard Stern gesprochen.

Darin verrät er, dass das Verhältnis der beiden schlechter wurde, als seine beruflichen Erfolge zunahmen. Seine Mutter plauderte daraufhin immer wieder private Geschichten über ihn gegenüber Reportern aus. Seine eigene Mutter sei zu einem "Fan seines Ruhmes" geworden und habe seine Wünsche nicht mehr respektiert, erzählt McConaughey. Als er 2014 den Oscar als bester Hauptdarsteller für den Film "Dallas Buyers Club" erhalten hatte, wurde es besonders schlimm - sicher auch, weil das öffentliche Interesse so groß war.

Matthew McConaughey über den Streit mit seiner Mutter

Der Schauspieler sagt gegenüber Howard Stern: "Ich führte Gespräche mit ihr und dann landete plötzlich das, worüber wir gesprochen haben, drei Tage später in der Zeitung." Dabei habe er der 88-Jährigen wieder und wieder klarmachen wollen, dass ihre Unterhaltungen privat seien und die Öffentlichkeit so etwas nicht angehe. Doch seine Bemühungen blieben erfolglos.

Es kam sogar so weit, dass Kay McConaughey einem TV-Sender eine Haustour gab und den Reportern das Bett zeigte, in dem ihr Sohn einst seine Unschuld verloren hatte. "Oh, das, ich hätte nicht gedacht, dass du es herausfinden würdest", habe die 88-Jährige gegenüber ihrem Sohn erklärt, als er sie darauf ansprach. Weil seine Mutter versucht hatte, ihr erneutes Fehlverhalten zu vertuschen, distanzierte sich Matthew von ihr. Er hörte auf, ihr private Dinge zu erzählen - um somit auch zu vermeiden, dass diese Dinge an die Öffentlichkeit gerieten.

Mittlerweile hat Matthew McConaughey seiner Mutter aber verziehen und sagt in der "Howard Stern Show": "Niemand ist perfekt. Ich habe ihr verziehen, es war nicht ihr Fehler, aber ich musste Grenzen setzen." Und weiter: "Es war hart für acht Jahre, aber wir sind da durchgegangen und sind nun darüber weg. Das ist gut." Viele Details über sein Leben hat McConaughey nun in seinem Buch "Greenlights" preisgegeben - und konnte dabei aber selbst entscheiden, was er doch lieber für sich behalten möchte. 

Verwendete Quelle: "Howard Stern Show"

maf

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