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Norwegische Kronprinzessin: Mette-Marit traf sich mehrfach mit Jeffrey Epstein – das sagt sie heute dazu

Die Details der Freundschaft zwischen Prinz Andrew und Jeffrey Epstein sorgt für Aufsehen. Auch die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit traf sich öfters mit dem Unternehmer - heute bereut sie das.

Mette-Marit

Mette-Marit traf sich mehrfach mit Jeffrey Epstein

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Jeffrey Epstein war ein verurteilter Sextäter. Doch der Milliardär war auch ein einflussreicher Mann. Mit Donald Trump feierte er auf Partys, mit den Clintons verkehrte er und die Details seiner Freundschaft zu Prinz Andrew sind nicht erst seit dessen katastrophalem TV-Interview im Fokus der Öffentlichkeit. Doch jetzt muss sich ein weiterer Royal rechtfertigen. 

Mette-Marit traf sich ebenfalls mit Jeffrey Epstein

Wie die norwegische Zeitung "Dagens Næringsliv" berichtet, hat sich Kronprinzessin Mette-Marit zwischen 2011 und 2013 mehrfach mit Epstein getroffen. Sie haben sich, so "DG", über gemeinsame Bekannte kennengelernt. Das Pikante: Zu der Zeit war Epstein bereits als Sextäter verurteilt worden. Er hatte vor Gericht zugegeben, eine Minderjährige für Sex bezahlt zu haben. 13 Monate musste der Unternehmer in Haft sein. Doch die Bedingungen seiner Strafe sorgten schon damals für Unmut - tagsüber durfte der einflussreiche Epstein die Haft verlassen. 

Mette-Marit traf Epstein, so die Recherche des norwegischen Nachrichtenblatts, hauptsächlich in den USA, ein Treffen war in Oslo. "Eines der Treffen fand bei Herrn Epstein zu Hause statt. Die Kronprinzessin hatte auch ein kurzes Treffen mit Herrn Epstein, während er in Oslo war. Bei allen Treffen waren andere Personen anwesend. Als die Kronprinzessin und der Kronprinz 2012 in St. Barts im Urlaub waren, trafen sie Herrn Epstein auf der Straße. Kronprinz Haakon traf Epstein dann zum ersten und einzigen Mal", erklärt Guri Varpe, die Sprecherin der Royals.

Mitgefühl gilt den Opfern

Heute bereut Mette-Marit die Verbindung zutiefst. "Ich hätte mich nie mit Herrn Epstein abgegeben, wenn ich mir der Schwere der von ihm begangenen Verbrechen bewusst gewesen wäre. Ich hätte seine Vergangenheit gründlicher untersuchen sollen und es tut mir leid, dass ich es nicht getan habe", sagt sie in einem Statement. Den Kontakt zu ihm habe sie 2013 abgebrochen, weil sie gespürt habe, dass er die Verbindung zu ihr für seine Zwecke ausnutzen würde.

Sie habe durch ihre Arbeit "aus erster Hand erfahren, welche Schäden sexuelle Übergriffe an Frauen und Kindern verursachen", lässt die 46-Jährige verlautbaren. "Wir alle tragen die Verantwortung für die Bekämpfung sexueller Übergriffe und die Unterstützung der Opfer. Ich möchte den Opfern von Jeffrey Epstein mein tief empfundenes Mitgefühl und meine Solidarität aussprechen."

Es ist ein aufrichtiges Statement, das sich Prinz Andrew womöglich zu Herzen nehmen sollte.

Quelle: "DN"

ls