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Angebliche Diebin Mila Kunis Der verrückte Hühnerstreit hat ein Ende

Mila Kunis Huhn
Für die Unterstellungen einer ukrainischen Sängerin hatte Mila Kunis von Anfang nur ein müdes Lächeln übrig
© David Buchan/Getty Images/AFP
In dem bizarren Streit um ein gestohlenes Huhn kehrt Ruhe ein. Sängerin Kristina Karo hat ihre Anzeige gegen "Jugendfreundin" Mila Kunis zurückgezogen. Der Grund ist so glaubwürdig wie die Anklage.



Von Andra Wöllert

Vergebung ist eine Tugend und auch Kristina Karo hat das jetzt verstanden. Die ukrainische Sängerin hat ihrer angeblichen Jugendfreundin Mila Kunis - ihres Zeichens Hollywoodstar und in früher Kindheit aus der Ukraine ausgewandert – laut "TMZ" verziehen, damals in der Heimat ihren Lieblingshahn gestohlen zu haben. "Doggie" hieß er und der Verlust habe ein tiefsitzendes Kindheitstrauma bewirkt, dass sich jetzt wieder zeigte, so Karo.

Im März hatte die quietschbunte Sängerin Kunis deshalb auf Schmerzensgeld für eine Therapie verklagt. Die Reaktion der Schauspielerin: Sie veröffentlichte mit ihrem Mann, Kollege Ashton Kutcher, eine verhöhnendes Video, welches wegen ungeklärter Rechte leider nicht mehr bei Youtube zu sehen ist. Darin unterstellen sie der Landsfrau witzelnd reine Publicitysucht.

Zweifelhafter Therapieerfolg

Der Fall wurde noch nicht verhandelt, die scheinbar dringend nötige Therapie hat Karo aber schon hinter sich. "TMZ" gegenüber erklärte sie, dass sie dort gelernt habe, "Menschen - wie Mila -, die mir Unrecht getan haben", zu verzeihen. Über Recht und Unrecht zu entscheiden liege jetzt in "Gottes Händen".

Die Therapie, die übrigens von spendablen Fans bezahlt wurde, hat noch ein Gutes: Kristina Karo hat jetzt den Kopf frei für ihre Kampagne #SaveTheChickens.


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