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Model, Schauspielerin, Mutter: Promi-Geburtstag vom 14. November 2014: Olga Kurylenko

Ein Ausflug nach Moskau gab ihrem Leben die entscheidende Wendung. Schon bald sollte sich Olga Kurylenko wie die Heldin eines Romans fühlen.

Olga Kurylenko

Olga Kurylenko wird 40. Foto: Arthur Mola/Invision/AP/dpa

Als Bond-Girl wurde Olga Kurylenko weltberühmt, ihre Kindheit aber war von Armut geprägt. Geboren in der Ukraine, wuchs sie mit ihrer Mutter, nachdem die Eltern sich haben scheiden lassen, und ihrer Großmutter in einem kleinen Appartement auf.

Das Geld war knapp und der Kühlschrank war auch nicht immer prall gefüllt. Als Kind liebte sie Geburtstagspartys, weil «es da im Überfluss zu essen gab», sagte sie dem Magazin «Blackbook».

Ihr Leben nahm eine entscheidende Wendung und wurde zu einem wunderbaren Märchen, als sie als Teenager in Moskau von einem Model-Scout entdeckt wurde. Es war die erste Reise, die Olga Kurylenko, die heute 40 Jahre alt wird, mit ihrer Mutter überhaupt unternommen hatte.

Mit 16 Jahren ging sie schließlich nach Frankreich, das zu ihrer zweiten Heimat werden sollte, und unterschrieb bei einer Model-Agentur. «Das war wie ein Traum. Wirklich. Monatelang dachte ich, ich sei die Heldin eines Romans», sagte sie «Welt online» über ihre erste Zeit in Paris. Mit 18 zierte sie bereits die Cover von «Elle», «Marie Claire» oder «Vogue».

Nach ihrem Auftritt in dem Seal-Video zu der herzergreifenden Ballade «Love's Divine» (2003) öffnete sich für das Model eine neue Tür - die Schauspielerei. Sie wirkte zunächst in einigen französischen Filmen mit, bis ihr mit dem James-Bond-Film «Ein Quantum Trost» (2008) schließlich der ganz große Durchbruch gelang.

Zwischen ihr und Daniel Craig knistert es auf der Leinwand gewaltig. Das Magazin «Elle» pries ihr «feuriges Temperament». Und Olgas Mutter Marina Alyabysheva erzählte dem «Mirror», welche Rolle Daniel Craig spielte: «Es gab viele andere Schauspielerinnen beim Casting, aber er wählte meine Olga und sagte, er fühle sich wohl bei ihr.»

Ihr Können zeigte Olga Kurylenko in Folge in der durchgeknallten Komödie «7 Psychos» (2012) von Martin McDonagh («Three Billboards Outside Ebbing, Missouri»), dem Science-Fiction-Film «Oblivion» (2013) mit Tom Cruise oder der Agenten-Komödie «Johnny English - Man lebt nur dreimal» (2018) mit Rowan Atkinson.

Auch als «Wonder Woman» hätte sie sicherlich eine gute Figur gemacht. «Es kam mir in den Sinn», sagte sie «Desde Hollywood», da alle gesagt hätten, dass das durchaus möglich sei. Die Rolle aber hat schließlich Gal Gadot bekommen.

Olga Kurylenko, die bereits zweimal verheiratet war, ist momentan alleinerziehende Mutter eines Sohnes. Als Schauspielerin, Model und Mutter eines schönen Jungen beschreibt sie sich selbst auf Instagram.

dpa