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Hamburg: Nach Corona-Erkrankung: Polizei stoppt Johannes B. Kerner bei Spaziergang

Er wollte eine kleine Runde um die Alster machen: Die Polizei hat den an Corona erkrankten Johannes B. Kerner bei einem Spaziergang in Hamburg gestoppt. Der Verdacht: Er missachte seine Quarantäne.

Johannes B. Kerner

Johannes B. Kerner wandte sich am 13. März auf Instagram an seine Fans.

Johannes B. Kerner gehört zu den Prominenten, die bereits am Corona-Virus erkrankt sind. Der Entertainer machte seine Infizierung mit COVID-19 in vor zwei Wochen selbst publik und bestätigte, dass er sich in Quarantäne befinde. Mittlerweile ist Kerner jedoch wieder gesund, darf seine Wohnung verlassen. Trotzdem kommt es in der Öffentlichkeit zu merkwürdigen Situationen. 

Im Gespräch mit Comedian Matze Knop, der täglich um 17.30 Uhr bei Sky die neue Sendung "Matze Knops Homeoffice" moderiert, verriet Kerner, dass er mehrfach auf seine Erkrankung angesprochen wurde. Viele hätten offenbar Angst, dass er nach wie vor infiziös sei, sagte der 55-Jährige. Kerner berichtet von zwei Begegnungen in seiner Wahlheimat Hamburg.

Supermarkt-Mitarbeiter besorgt, als sie Kerner sehen

"Ich war positiv und habe das überstanden“, sagte Kerner im Gespräch mit Knop. "Insofern war ich auch schon wieder an der frischen Luft und habe auch insgesamt einen sehr flachen Verlauf gehabt.“ Nachdem er von Arzt und Gesundheitsamt bestätigt bekommen hatte, virusfrei zu sein, kaufte Kerner in einem Hamburger Supermarkt ein. Sein Besuch blieb nicht lange unentdeckt.

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"Da sind dann zwei Mitarbeiter auf mich zugekommen und haben gesagt: 'Wir haben gehört, dass Sie positiv waren. Sind Sie denn jetzt gesund?' Ich habe ein amtliches Schreiben vom Gesundheitsamt Hamburg, in dem die Quarantäne aufgehoben ist. Sie war erst angeordnet und jetzt ist sie aufgehoben. Das habe ich dann vorgezeigt, dann war alles safe", erzählte Kerner in der TV-Show.

Kerner zeigt Verständnis für Polizeikontrolle

Auch bei einem Spaziergang an der Alster am vergangenen Dienstag sei er aufgehalten worden. Dieses Mal von zwei Polizisten. "Die haben mich angehalten und wollten auch dieses Schreiben sehen. Und das habe ich denen dann natürlich auch gezeigt", sagte Kerner.

Verärgert ist der Moderator über die Kontrollen nicht, sondern zeigte Verständins: "Die machen jetzt alle einen guten und wichtigen Job. Insofern: Keine Witzchen drüber machen. Es sind tough times, aber ich hoffe, es geht vorbei.“

mai