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Nach Attacke gegen Thomas-Cook-Tochter: Flug verpasst, Airline verwechselt: Naddel entschuldigt sich bei Condor

Nadja Abd el Farrag behauptete, wegen der Thomas-Cook-Pleite sei ihr Flug von Mallorca nach Hamburg gestrichen worden. Jetzt kommt heraus: Es war alles ganz anders und die Schuld daran trägt allein die 54-Jährige.

Nadja Abd el Farrag

Nadja Abd el Farrag hat sich bei Condor entschuldigt

Picture Alliance

Die Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook betrifft rund 600.000 Reisende, die ihren Urlaub nicht antreten können beziehungsweise auf Rückholung oder Entschädigung hoffen. Eine der Leidtragenden war vermeintlich Nadja Abd el Farrag. Die 54-Jährige wollte zu Beginn der Woche von Mallorca nach Hamburg fliegen. Doch ihr geplanter Flug mit Condor sei gestrichen worden, behauptete Abd el Farrag in einem Interview mit RTL.

Vor laufenden Kameras schimpfte sie: "Wegen der Thomas-Cook-Pleite fielen alle Condor-Flüge aus – auch meiner. Alternative One-Way-Tickets nach Hamburg sollten plötzlich 500 Euro aufwärts kosten, die haben sie nicht alle. Was soll ich hier die ganze Zeit machen? Ich kann mich ja nicht den ganzen Tag an den Strand legen, dann bin ich irgendwann schwarz."

Die Airline dementierte umgehend: "Die Aussage 'Wegen der Thomas Cook-Pleite fielen alle Condor-Flüge aus - auch meiner' ist schlichtweg falsch. Alle Flüge von Condor werden und wurden mit einer hohen Pünktlichkeit durchgeführt", sagte ein Sprecher des Konzerns, der eine Tochtergesellschaft von Thomas Cook ist. 

Naddel hat Flug verpasst und die Airline verwechselt

Denn jetzt kommt heraus: Naddels Flug wurde nicht gestrichen, sie hat ihn schlichtweg verpasst. Und sie wollte auch nicht mit Condor fliegen, sondern mit Ryanair. "Ich bin an diesem Tag um vier Uhr aufgestanden und war einfach ziemlich verwirrt. Ich war spät dran, bin von Gate zu Gate gelaufen und habe im Endeffekt Condor mit Ryanair verwechselt", erklärt die Bohlen-Ex ihren Fauxpas. Und weiter: "Es tut mir leid, ich möchte mich bei Condor für die Verwechslung entschuldigen. Es waren ziemlich chaotische Zustände am Flughafen und da habe ich wohl leicht den Überblick verloren."

Bei ihrer nächsten Reise sollte Abd el Farrag wohl etwas mehr Zeit einplanen, damit ihr so ein Malheur am Flughafen nicht noch einmal passiert.

Quelle: "vip.de"

jum