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Mutter-Sohn-Interview: "Ich bin stolz auf meinen Vater": Noah Becker spricht über Boris und das Leben als Scheidungskind

Noah Becker ist es egal, was über seinen Vater geschrieben wird, sagt er in einem Interview. Gemeinsam mit Mutter Barbara plaudert er über das Familienleben und seinen Job als Künstler.

Barbara und Noah Becker im gemeinsamen Interview

Barbara und Noah Becker sind ein eingespieltes Team

Getty Images

Es ist das erste Mal, dass Noah Becker gemeinsam mit Mutter Barbara ein Interview gibt. Mit der "Gala" spricht der Künstler über seinen Beruf, wie er die Trennung seiner Eltern erlebt hat und was er von den beiden gelernt hat.

Noah Becker ist zwar privilegiert aufgewachsen, wusste aber schnell, dass er ein ganz normales Leben führen möchte, erklärt er. "Ich liebe Berlin, weil ich hier frei sein kann. Ich will Normalität, will einkaufen, kochen, staubsaugen, mit dem Fahrrad und der U-Bahn fahren und nicht wie die meisten Kids in Miami mit dem Helikopter von A nach B fliegen." Er wolle ein simples Leben und sein eigenes Geld verdienen.

Noah Becker ist es egal, was über Vater Boris geschrieben wird

Auf seine Eltern ist der 25-Jährige aber stolz, wie er betont. Er habe viel Gutes von Boris und Barbara Becker geerbt. "Der Ehrgeiz, nicht aufzugeben und immer am Ball zu bleiben, der kommt sicher von meinem Vater. Ich will mich jeden Tag weiterentwickeln, besser werden. Die Stärke, Dinge auszuprobieren und keine Angst vor Neuem zu haben – die kommt von meiner Mutter", sagt der Künstler und erklärt: "Ich bin stolz auf meinen Vater. Alles, was über ihn in der Presse geschrieben wird, ist mir wirklich scheißegal."

Noah habe die Scheidung damals gar nicht so intensiv mitbekommen, weil er regelmäßig Kontakt zu Boris Becker hatte, sagt er und weiter: "Ich will mein Leben wirklich nicht tauschen. Bei Kindern, deren Eltern nicht geschieden sind, läuft auch nicht alles rund. Manche meiner Erfahrungen haben mich stark gemacht, dafür bin ich heute dankbar. Es ist alles gut." Und auch Barbara Becker findet: "Boris und ich hatten eine sehr schöne Zeit. Ich lebe viel mehr in Dankbarkeit und Zukunft als in Groll und Ärger." Die Familie unterstütze sich immer, sagen die beiden und Noah erklärt: "Wir sind sehr miteinander verbunden. Aber ich will meine eigenen Erfahrungen machen."

Quelle: "Gala"

Jens Maier (AfD) und Noah Becker (r.)
maf