HOME

Acht Schlafzimmer, neun Bäder: Obamas erstehen Immobilie in Washington

Warum mieten, wenn man auch kaufen kann? Das dachten sich vermutlich die Obamas und haben ein Anwesen in Washington erstanden. Für die Familie des früheren US-Präsidenten gibt es viel Marmor und Diplomaten in der Nachbarschaft.

Die Obamas sollen ein großes Backsteingebäude in Washington erworben haben

Die Obamas sollen das Haus gekauft haben, in dem sie bisher zur Miete wohnten

Barack und Michelle Obama werden der Hauptstadt der USA erhalten bleiben. Der ehemalige US-Präsident und seine Frau sollen eine Villa in im Viertel Kalorama gekauft haben. Der Familie stehen darin 760 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.

Die "Washington Post" berichtet, die Obamas hätten ihr bislang gemietetes Anwesen für 8,1 Millionen Dollar erstanden. Das Immobiliengeschäft sei am Mittwoch besiegelt worden. Bislang gehörte der Backsteinbau mit großem Garten dem früheren Sprecher von Ex-Präsident Bill Clinton, Joe Lockhart. Obamas Sprecher Kevin Lewis erklärte der Zeitung zufolge: "Da der Präsident und Frau Obama mindestens zweieinhalb Jahre in Washington bleiben werden, ergibt es Sinn für sie, ein Haus zu kaufen statt weiterhin zur Miete zu wohnen." Vor dem Umzug aus dem Weißen Haus ermöglichte ein Maklerbüro Einblicke in das Backsteingebäude: 

Diplomaten und Botschaften in der Nachbarschaft

Mit der Wahl ihres Anwesens bleiben sich die Obamas, eigentlich in Chicago zu Hause, weitgehend treu. Die Familie des ersten schwarzen US-Präsidenten hätte auch in die superschicken Vororte um Washington ziehen können, wo die Wohnhäuser aussehen wie eine Mischung aus Ranch und Märchenschloss. 

Stattdessen zogen sie in die Stadt. Weil die jüngere Tochter Sasha erst 2019 die Sidwell Friends Highschool abschließt, kam ein Wegzug aus der Hauptstadt nicht in Frage.

Entlang der baumbesetzten Straßen Kaloramas sind viele Botschaften angesiedelt, Diplomaten wohnen dort auch privat. In der unmittelbaren Nachbarschaft residieren Ex-Politiker wie Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld - aber auch ganz normale Leute und junge Familien.

fri / DPA