VG-Wort Pixel

Neues Sicherheitskonzept Was Wiesn-Besucher jetzt wissen müssen

Es kann losgehen: Die Bierzelte sind aufgebaut, der Countdown läuft.
München hat sich auf das Oktoberfest vorbereitet. Auch der mobile Zaun
steht, der in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen erstmals das letzte
offene Stück um das Gelände schließen wird. Die Stadt München habe
alle Maßnahmen ergriffen, die erforderlich und angemessen seien,
sagte Wiesn-Chef Josef Schmid am Donnerstag beim traditionellen
Wiesn-Rundgang zu den Sorgen um mögliche Anschläge. Der Charakter des
Volksfestes werde sich dadurch aber nicht verändern.

Der mobile Zaun soll Kontrollen an den Zugängen ermöglichen. Denn
Besucher dürfen erstmals keine großen Taschen und Rucksäcke
mitbringen. Dafür gibt es extra Gepäckaufbewahrungsstellen.

Spektakuläre neue Fahrgeschäfte fehlen in diesem Jahr. Dafür bieten
immer mehr Wirte auch veganes Essen an. Wirte und Schausteller teilen
sich die Theresienwiese mit den Bauern, es gibt nur eine sogenannte
kleine Wiesn. Im Südteil des Festgeländes findet in der ersten
Wiesn-Woche das Zentral-Landwirtschaftsfest statt, bei dem sich die
Bauern mit Tieren, Handwerk und Brauchtum präsentieren.

Wichtiges Thema für den Erfolg des Festes ist auch das Wetter. Zwar
soll es am Samstag zum Anstich wechselhaft werden, in der nächsten
Woche hoffe er aber auf gutes Wetter, "damit es noch schöner wird als
im letzten Jahr", sagte Schmid. Die Wiesn startet am 17. September
und dauert bis zum 3. Oktober.
Mehr
Nach den Anschlägen in Bayern sorgten sich viele um die Sicherheit der sechs Millionen Oktoberfest-Besucher. Die Münchener Polizei hat ihr Sicherheitskonzept deshalb deutlich verschärft. Wir sagen, was die Besucher der 183. Wiesn erwartet.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker