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YouTube-Doku Traumatische Kindheit: Paris Hilton erklärt den Grund für ihr schrilles Image

Paris Hilton bei einer Party in Los Angeles
Paris Hilton im November 2019 bei einer Party in Los Angeles
© Dana Pleasant/Getty Images for boohoo.com
In einer YouTube-Doku zeigt sich Paris Hilton so nahbar wie nie zuvor. Die Hotelerbin offenbart Erlebnisse aus ihrer Kindheit, die sie schwer traumatisiert haben, und über die sie bisher noch nie gesprochen hat.

Laut, schrill, extrovertiert – so tritt Paris Hilton seit Jahren in der Öffentlichkeit auf. In den Nullerjahren war die 39-Jährige ein wildes Party-Girl, eine scheinbar verzogene Hotel-Erbin, die mit ihrem Leben nicht wirklich etwas anzufangen wusste. Doch jetzt offenbart Hilton: Ihr exzentrisches Image habe sie wie eine Hülle um sich herum aufgebaut, um ihr Innerstes zu schützen.

"Ich habe das Gefühl, die ganze Welt glaubt, das sie mich kennt. Niemand weiß wirklich, wer ich bin. Manchmal weiß ich selbst nicht, wer ich bin. Ich bin so daran gewöhnt, diese Rolle zu spielen, dass es mir schwer fällt, normal zu sein", sagt Hilton in einem Trailer zu ihrer Doku "This Is Paris", die am 14. September auf YouTube erscheint. Für den Film ließ sich Hilton ein Jahr lang von der Emmy-prämierten Regisseurin Alexandra Dean begleiten. 

Die Dreharbeiten seien wie eine Therapie gewesen, sagte Hilton im März bei einem Auftritt im US-Fernsehen. "Ich begann, über meine Vergangenheit nachzudenken und darüber, was ich durchgemacht habe, und mir wurde klar, wie sehr sie mein Leben beeinflusst hat und wie ich so lange an so vielen Traumata festgehalten habe", sagte die Hotelerbin. 

"In meiner Kindheit ist etwas passiert, worüber ich noch nie geredet habe"

In der Dokumentation will Hilton Erlebnisse offenbaren, über die sie bisher noch nie öffentlich gesprochen hat. "Es ist etwas sehr Persönliches. Nichts, über das ich gerne rede. Niemand weiß wirklich, wer ich bin. In meiner Kindheit ist etwas passiert, worüber ich noch nie mit jemandem geredet habe. Ich habe immer noch Alpträume davon", sagte Hilton der Zeitschrift "People". Demnach geht es um ihre Zeit auf einem Internat in Utah.

"Das einzige, was meinen Verstand gerettet hat, war der Gedanke daran, wer ich werden will, wenn ich da rauskomme. Also habe ich diese Marke und diesen Charakter erschaffen, und seitdem bin ich darin gefangen", erklärt Hilton im Trailer zu der Dokumentation.

In dem Film kommen auch ihre Mutter Kathy Hilton und ihre Schwester Nicky Rothschild Hilton zu Wort. Sie wussten offenbar nur im Ansatz von Hiltons Leiden, die sie nun unter Tränen in der YouTube-Doku offenbart. "Ich konnte es euch nicht sagen, denn jedes Mal, wenn ich es versucht habe, wurde ich von ihnen bestraft", so Paris Hilton. Mit fast 40 Jahren will sie nun die Wunden ihrer Kindheit endlich aufarbeiten.

jum

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