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US-Wahlkampf Rolling Stones drohen Trump zu verklagen, wenn er noch einmal ihre Musik spielt

Die Rolling Stones
Die Rolling Stones, Ronnie Woods, Mick Jagger, Charlie Watts und Keith Richards, sind keine Fans von US-Präsident Donald Trump 
© Suzanne Cordeiro / AFP
US-Präsident Donald Trump lässt auf seinen Wahlkampfauftritten gerne Musik der Rolling Stones spielen. Denen gefällt das allerdings gar nicht – sie haben nun ihre Anwälte eingeschaltet. 

"You can't always get what you want" – diesen Song der Rolling Stones hat Trump bereits mehrfach bei Wahlkampfveranstaltungen spielen lassen. Dass man tatsächlich nicht immer das bekommt, was man will, dürfte ihm nun schmerzlich bewusst geworden sein. Die Rechtsanwälte der Band drohen laut der BBC mit einer Klage, sollten Trump und sein Team noch einmal einen Song der Rolling Stones für eine Wahlkampfveranstaltung nutzen.

Zuletzt war der Song "You can't always get what you want" bei Trumps Wahlkampfauftritt in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma ertönt. Schon 2016 hatte Trump den Song für Auftritte verwendet. 

Laut der BBC haben sich die Rechtsanwälte der Band bereits an die Organisation für darstellende Rechte (BMI) gewandt, um zu verhindern, dass die Musik der Rolling Stones auf Wahlkampfveranstaltungen gespielt werden darf. Das BMI habe Trumps Team daraufhin mitgeteilt, dass sie die Musik nicht mehr öffentlich nutzen dürften.

Immer mehr Musiker wehren sich gegen die Verwendung ihrer Songs

Die Rolling Stones sind nicht die einzigen Musiker, die Trump untersagt haben, ihre Musik zu verwenden. Erst vor Kurzem hatte sich die Familie des verstorbenen Tom Petty gewehrt. Trump hatte eine Wahlkampfveranstaltung in Tulsa mit Pettys Song "I won’t back down" untermalt – sehr zum Unmut der Familie des Verstorbenen. 

"Tom Petty hätte nie gewollt, dass einer seiner Songs für eine Hasskampagne genutzt wird. Er wollte Menschen zusammenbringen. Er schrieb diesen Song für die Armen und Unterprivilegierten, für JEDEN", schrieb Pettys Familie auf Twitter. 

Auch andere Künstler wie Rihanna oder Ozzy Osbourne haben Trump bereits untersagt, ihre Musik auf Wahlkampfauftritten spielen zu lassen. Zumindest die Musik von Rapper Kayne West wird der US-Präsident wohl weiter spielen dürfen. West hatte angekündigt, Trump 2020 "wieder zu wählen". 

Quelle: BBC

ame

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