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Promi-Geburtstag vom 24. September 2017: Izïa Higelin

Berlin - Da hat sich einer riesig gefreut: Iggy Pop hatte ein breites Grinsen im Gesicht, als die Newcomerin Izïa Higelin in einer französischen TV-Show «La Musicale» 2009 die Bühne betrat, um mit ihm «Nice To Be Dead» zu singen.

Izïa Higelin

Izïa Higelin stellt ihren Film «Rodin» beim Filmfestival in Cannes vor. Foto: Alastair Grant

Da hat sich einer riesig gefreut: Iggy Pop hatte ein breites Grinsen im Gesicht, als die Newcomerin Izïa Higelin in einer französischen TV-Show «La Musicale» 2009 die Bühne betrat, um mit ihm «Nice To Be Dead» zu singen.

Sie machte ihre Sache richtig gut und ließ sich vom Legenden-Status des «Godfather of Punk» keineswegs beeindrucken. Die selbstbewusste junge Frau lieferte eine starke und energiegeladene Performance ab und erinnerte manch einen gar an . Inzwischen hat sie unter dem Namen Izia seit 2009 drei erfolgreiche Rock-orientierte Alben veröffentlicht. Die Frau hat Temperament.

Längst aber fährt die Französin, die heute 27 Jahre alt wird, zweigleisig. Sie hat sich auch als Schauspielerin einen Namen gemacht. Genau wie ihr Vater Jacques Higelin, der Sänger und Schauspieler ist. Die beiden haben auch schon zusammengearbeitet. Als Izïa sieben Jahre alt war, standen sie bereits gemeinsam auf der Bühne.

Gleich für ihren ersten Film «Mauvaise fille» aus dem Jahr 2012 - mit Carole Bouquet und Bob Geldof - erhielt Izïa Higelin einen César als beste Nachwuchsdarstellerin. Louise (I.H.) erfährt, dass sie schwanger ist. Gleichzeitig erreicht sie die Nachricht, dass ihre Mutter todkrank ist. Wie kann man gleichzeitig Traurigkeit und Euphorie handhaben?

Es folgten Nebenrollen an der Seite von Omar Sy in der Komödie «Heute bin ich Samba» (2014) und an der Seite von Gérard Depardieu in der Sauf-Tragikomödie «Saint Amour - Drei gute Jahrgänge» (2015).

Ein großer Schritt nach vorne bedeutete Catherine Corsinis Film «La Belle Saison» (2015), der in den frühen 70er Jahren spielt und von einer ungewöhnlichen Liebe in Zeiten des Aufbruchs erzählt. Die junge Delphine (Izïa Higelin) hatte lange eine Liebesbeziehung mit einer Frau. Dann zieht sie nach Paris, um der Enge des elterlichen Hofs zu entkommen. In der Hauptstadt verliebt sie sich in die temperamentvolle, attraktive Frauenaktivistin Carole (Cécile de France).

Nach anfänglichem Zögern erwidert Carole die Gefühle der ruhigen, bodenständigen Frau vom Land. Doch als Delphine plötzlich zurück auf den Hof gerufen wird, müssen die beiden Frauen nicht nur gegen Konventionen kämpfen, sondern vor allem unterschiedliche Lebensentwürfe in Einklang bringen.

Aktuell ist Izïa Higelin in dem Biopic «Rodin» in den Kinos zu sehen. Sie spielt Camille Claudel, Schülerin, Muse und Geliebte des genialischen Bildhauers Auguste Rodin (Lindon Vincent). Es wird leidenschaftlich geliebt und ebenso heftig gestritten. Lust und Wut folgen dicht aufeinander. Die Kritiken waren aber eher gemischt.

Auch in die Modebranche hat Izïa Higelin inzwischen hineingeschnuppert. In Kollaboration mit der Kaufhauskette Galeries Lafayette hat sie eine eigene - maskulin-feminine - Kollektion entworfen.

dpa
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