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Serienstar und TV-Gesicht: Promi-Geburtstag vom 11. Oktober 2018: Valerie Niehaus

Eine Daily Soap hat sie bekannt gemacht. Inzwischen ist Valerie Niehaus eine viel engagierte Schauspielerin. Vorwiegend ist sie im Fernsehen zu sehen. Heute wird sie 44.

Valerie Niehaus

Die Schauspielerin Valerie Niehaus hat schon als Teenager vor der Kamera gestanden. Foto: Jens Kalaene

Gestern ist die dritte Staffel der ZDF-Vorabendserie «Die Spezialisten – Im Namen der Opfer» gestartet. Zusammen mit einem Kriminalhauptkommissar klärt die Rechtsmedizinerin Dr. Katrin Stoll bisher ungelöste Kriminalfälle auf. Gespielt wird sie von Valerie Niehaus.

Die Schauspielerin, die heute 44 Jahre alt wird, hat früh mit ihrem Beruf begonnen. Geboren am 11. Oktober 1974 in Emsdetten im nördlichen Münsterland und aufgewachsen in München, stand sie bereits mit 13 das erste Mal in der historische Bergarbeiter-Saga «Rote Erde» vor der Kamera. Das war 1983.

Nach nach dem Abitur wurde sie dann als die junge Adelige Julia von Anstetten in der ARD-Telenovela «Verbotene Liebe» besetzt, keine Haupt-, aber eine tragende Rolle, die sie zwei Jahre (1995-1997) übernahm - und die sie deutschlandweit bekannt. Trotzdem könne sie weiter unbehelligt durch Berlin laufen, ihrer Wahlheimat seit fast zwei Jahrzehnten, ohne von Passanten angestarrt zu werden, wie sie vor kurzem der «Berliner Morgenpost» verriet. Nur wenn gerade ein Film mit ihr ausgestrahlt worden sei, werde sie auf der Straße erkannt.

Nach ihrer Rückkehr aus New York, wo sie ab 1997 an der Lee Strasberg Schauspielschule studierte, ist ihre Filmografie schnell lang und länger geworden. Ob in der Serie «Alles über Anna» (2006) oder im Fernseh-Thriller «Mogadischu» (2008), ob in «Verdammt verliebt auf Malle» (2016), «Meine fremde Freundin» (2017) und zuletzt im Krimi «Die Toten von Salzburg» (2018) - Regisseure und Produzenten besetzen Niehaus in den unterschiedlichsten Rollen und Formaten.

«Ich mache TV aus tiefster Überzeugung. Wenn die Zuschauer mir abends im Fernsehen zuschauen, schenken sie mir ihre Aufmerksamkeit und das – anders als im Kino – in ihrem ganz privaten Umfeld. Das weiß ich zu schätzen, das ist meine Motivation», sagte sie jetzt dem Programmmagazin «Prisma» im Interview.

Ihr Privatleben behält sie größtenteils für sich, sie verzichtet auf Homestorys, und ihr Smartphone schaltet sie auch mal aus. Aber das ist noch nicht alles. «Um Social Media mache ich einen Bogen – selbst wenn ich bei Produzenten, die nach "Likes" besetzen, dafür einen hohen Preis bezahle. "Always on", das macht auf Dauer krank», ist sie überzeugt.

dpa
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