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Später Shootingstar: Promi-Geburtstag vom 19. Oktober 2018: Rebecca Ferguson

Von ihrem beschaulichen Leben in Schweden wurde Rebecca Ferguson mit einem Schlag nach Hollywood katapuliert. Und dort sollte sie eine steile Karriere hinlegen.

Rebecca Ferguson

Rebecca Ferguson wird 35. Foto: Facundo Arrizabalaga/EPA

Es hat ein bisschen gedauert, bis die Karriere von Rebecca Ferguson so richtig in Schwung kam, aber inzwischen kann sich die Schauspielerin, die heute 35 Jahre alt wird, vor guten Angeboten kaum retten.

Noch vor wenigen Jahren führte sie ein eher beschauliches Leben in Schweden, drehte Independent-Filme, zog ihren kleinen Sohn groß, tanzte und unterrichtete argentinischen Tango. Hollywood war da ganz weit weg.

Mit 13 hatte die Tochter eines schwedischen Vaters und einer englischen Mutter bereits eine Model-Karriere begonnen. Das schwedische Fernsehen bot ihr schließlich eine erste Plattform für ihre Schauspiel-Ambitionen, dann ergatterte Rebecca Ferguson eine Rolle in der britischen Serie «The White Queen», die der Schwedin eine Golden-Globe-Nominierung eingebrachte.

Zwei Hollywood-Schwergewichte sollten ihr schließlich die Tür für eine internationale Karriere öffnen. Dwayne Johnson engagierte Rebecca Ferguson, der immer wieder eine gewisse Ähnlichkeit mit Ingrid Bergman attestiert wird, für seinen Sandalenfilm «Hercules». Die leider eher durchschnittliche Herzensangelegenheit von «The Rock» spielte weltweit aber immerhin noch rund 250 Millionen Dollar ein.

Wesentlich erfolgreicher war da «Mission: Impossible - Rogue Nation» mit Tom Cruise und einem Eisnpielergebnis von annähernd 700 Millionen Dollar. Als moderne Action-Heldin, die gleichzeitig Glamour und Gefahr ausstrahlt, hinterließ Rebecca Ferguson einen ganz starken Eindruck.

Und genau wie Tom Cruise hat sie ihre Stunts (fast alle) selbst gemacht. Vier Wochen hartes Training haben sich bezahlt gemacht. «Es macht mich glücklich, wenn ich starke Frauen spielen kann», sagt sie. Sollte es jemals einen weiblichen James Bond geben, Rebecca Ferguson wäre eine gute Wahl. Auch in dem aktuellen «Mission: Impossible»-Film «Fallout» ist sie wieder mit an Bord.

Starke Frauenrollen sollten auch in Folge die Karriere von Rebecca Ferguson bestimmen. In «Florence Foster Jenkins», der schlechtesten Opernsängerin der Welt, war sie an der Seite von Meryl Streep und Hugh Grant zu sehen. In «Girl on the Train» spielt sie eine Frau, deren scheinbar perfektes Leben Risse bekommt. Und in «Greatest Showman» ist sie als die Opernsängerin Jenny Lind zu sehen.

Rund zehn Filme hat Rebecca Ferguson seit «Hercules» gedreht. Ein unglaubliches Programm in der kurzen Spanne. Und zwischendurch hatte die Schauspielerin auch noch Zeit gefunden, zum zweiten Mal Mutter zu werden. In diesem Jahr brachte sie eine kleine Tochter zur Welt.

dpa