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"Head Full of Honey": Til Schweiger spricht über Film-Flop: "Deutschland ist das einzige Land, das das Wort Schadenfreude kennt"

Sein Remake von "Honig im Kopf" ist in den USA gefloppt. In Deutschland sorgte die Nachricht bei manchen für Häme. Für Til Schweiger unverständlich, wie er jetzt verrät. 

Trailer: "Head Full of Honey"

Er wollte Hollywood erobern und mit seinem Remake des deutschen Kinohits "Honig im Kopf" die Zuschauer begeistern. Doch "Head Full of Honey" floppte. Der Film, mit Nick Nolte und Emily Mortimer in den Hauptrollen, wurde nur in vier Kinos gezeigt und von Kritikern zerrissen. Deshalb lief der Film anschließend nicht in weiteren US-Kinos. 

Til Schweiger kritisiert deutsche Schadenfreude

Jetzt versucht Schweiger erneut sein Glück mit "Head Full of Honey". Ab Donnerstag wird das Remake in Europa in den Kinos zu sehen sein. Mit der "Bild am Sonntag" spricht Schweiger über seinen gescheiterten Hollywood-Versuch. "Dass man die Mitglieder der Golden-Globe-Jury, es sind ja nur 82, jagen muss, dass man sie in jeden Film reinprügeln muss, sie mit First-Class-Flügen nach Venedig aufs Festival einlädt und alles sponsert, das habe ich erst hinterher erfahren", verrät er. Dass der Film in den USA gefloppt sei, täte ihm auch für Hauptdarsteller Nolte leid. "Er ist richtig aufgeblüht während unserer Dreharbeiten. Und das, obwohl er große Schmerzen hat, sein ganzer Körper besteht aus Titan, und er braucht regelmäßig Physiotherapie. Trotzdem war auf ihn Verlass, und er war immer gut drauf", sagt Schweiger.

Til Schweiger mit seinen Töchtern Lilli und Luna

Til Schweiger mit seinen Töchtern Lilli und Luna

DPA

Kein Verständnis habe er derweil für deutsche Journalisten, Kritiker und Medien, die seine Niederlage in den USA hämisch kommentiert hätten. "Warum haben die Berichterstatter hier die US-Kritiken eins zu eins übernommen? Sie kannten ja das Original. Das kann ja nur bedeuten, dass sie gedacht haben, sie und sieben Millionen Deutsche waren einfach nur dumm, und die Amerikaner haben die Weisheit mit Löffeln gefressen", beschwert er sich. Und er macht auf ein typisch deutsches Phänomen aufmerksam: Schadenfreude. "Deutschland ist das einzige Land, das das Wort Schadenfreude kennt. Sich an dem Schaden eines anderen zu erfreuen, ist doch eigentlich pervers, oder?", sagt der 52-Jährige. Seinen Kindern habe er anderes Verhalten beigebracht. 

Neue Chance für "Head Full of Honey"

Jetzt hofft Schweiger, dass "Head Full of Honey" wenigstens in Europa erfolgreich ist. Zu der Premiere des Streifens am vergangenen Dienstag in Berlin erschien er in Begleitung seiner Töchter Lilli und Luna. 

Quelle: "Bild"

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ls