HOME

Rammstein-Sänger: Till Lindemann soll Hotelgast verletzt haben - jetzt äußert sich das mutmaßliche Opfer

Was passierte an der Bar des Hotels "Bayerischer Hof"? Rammstein-Sänger Till Lindemann soll einen Hotelgast angegriffen haben und schweigt zu den Vorwürfen. Dafür spricht nun das mutmaßliche Opfer.

Till Lindemann 2017 bei einem Rammstein-Konzert

Till Lindemann 2017 bei einem Rammstein-Konzert

Picture Alliance

Seit Ende Mai tourt Till Lindemann mit seiner Band Rammstein durch Europa. Konzerte in Gelsenkirchen, Barcelona und Dresden standen bereits auf dem Programm, fast zwei Dutzend weitere folgen. In nahezu allen Städten spielen Rammstein vor ausverkauftem Haus. Auch in München gastierte die Band im Rahmen ihrer Stadion-Tournee. Doch vor dem Konzert in der bayerischen Landeshauptstadt soll es am vergangenen Samstag zu einem unschönen Vorfall an der Bar des Hotels "Bayerischer Hof" gekommen sein.

Lindemann geriet angeblich mit einem anderen Gast aneinander und soll ihm den Ellenbogen ins Gesicht geschlagen haben. Über die genauen Umstände des Vorfalls ist nichts bekannt, Lindemann hat sich bisher nicht zu den Vorwüfen geäußert. Sophia Thomalla, Ex-Freundin des Rammstein-Rockers, hatte der "Bild"-Zeitung gesagt: "Till ist der höflichste Mensch, den ich kenne. Ich wüsste nicht, was ihn aus der Ruhe bringen sollte. Aber wenn er ausrastet, dann zurecht."

Die "Bild" hatte zuvor berichtet, der von Lindemann geschlagene Gast, der Hamburger Anwalt Bernd R. habe den Sänger um ein Selfie gebeten, was dieser jedoch abgelehnt. Zudem soll der 54-Jährige Lindemanns weibliche Begleitung beleidigt haben.

Das sagt das mutmaßliche Opfer von Till Lindemann

Nun hat sich R. selbst zu Wort gemeldet und schildert seine Sicht der Dinge. "Ich habe weder ihn noch Personen in seiner Begleitung beleidigt, bepöbelt oder provoziert. Außerdem habe ich kein Selfie von Herrn Lindemann mit mir verlangt", heißt es in einer Mitteilung, die sein Anwalt öffentlich verbreitete. Er sei nicht in München gewesen, um das Rammstein-Konzert zu besuchen, sondern habe lediglich einen Zwischenstopp von einer Reise aus der Schweiz eingelegt.

Zu der Auseinandersetzung mit Lindemann teilt er mit: "Ich kann bestätigen, dass Herr Lindemann mir den Ellenbogen in das Gesicht gestoßen hat. Dies hatte zur Folge, dass ich zu Boden ging und kurz ohnmächtig wurde." Ärzte hätten anschließend eine aufgeschlagene Lippe, Hämatome am Hinterkopf, Arm und Bein sowie eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt. Welche Konsequenzen R. fordert, sagt er nicht. Die Münchner Polizei hatte bereits bestätigt, dass sie eine Anzeige wegen des Verdachts auf Körperverletzung aufgenommen hat.

Eine Anfrage des stern an das Rammstein-Management, sich ebenfalls zu dem Vorfall zu äußern, blieb bis zum Freitagabend unbeantwortet.

Quellen: "Bild", "Presseportal"

Rammstein-Video provoziert mit Band als KZ-Insassen
jum