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Tourauftakt in Detroit Buh-Rufe und Pfiffe für Charlie Sheen


Desaströser Tourstart für Charlie Sheen: Bereits nach 20 Minuten begann das Publikum in Detroit, den Saal zu verlassen. "Mein gewalttätiger Torpedo der Wahrheit" hatte der ehemalige "Two and a Half Men"-Star sein Programm genannt, die Fans fällten ein eindeutiges Urteil: "Die Show war furchtbar".

Detroits Finest Entertainment" prangt in großen Leuchtbuchstaben über dem Eingang des "Fox Theatre". Ein Produktversprechen, das am Samstagabend eher nicht eingelöst wurde. Via Twitter hatte der 45- jährige Schauspieler seine Tour angekündigt, binnen Minuten waren die Tickets für den Auftakt in der Michigan-Metropole vergriffen. Über 5000 Zuschauer waren erschienen, um sich ein Bild von den Live-Qualitäten des geschassten "Two and a Half Men"-Stars zu machen. Kamerateams, Fans in "Winning"-T-Shirts und mit "Tigerblut"-Infusionsbeuteln hatten sich schon lange vor der Show auf dem Boulevard vor dem Theater eingefunden - die Erwartungen waren also hoch.

"Torpedo der Wahrheit" ein Rohrkrepierer

Umso enttäuschter zeigte sich das Publikum bereits nach der Auftaktviertelstunde. Platte Gags über Detroit als Stadt der Drogen und gestohlenen Autos zündeten ebenso wenig wie die Auftritte seiner beiden Lebensgefährtinnen oder Video-Einspieler von Snoop Dogg. Satte 75 Dollar hatten die Fans für ein Ticket gezahlt, auf ihre Kosten kamen sie dafür nicht. "Das war das Schlechteste, was ich in meinem ganzen Leben gesehen habe", sagte die 26-jährige Besucherin Jennifer Pyryt. "Die Show war furchtbar."

"Geld zurück" riefen viele Zuschauer, unter Buhrufen verließen zahlreiche Gäste bereits nach 20 Minuten den Saal. Am 3. Mai soll die Tournee offiziell in Seattle enden – es ist mehr als fraglich, ob es dabei bleibt, nachdem sich der "Torpedo der Wahrheit" schon beim Tourstart als Rohrkrepierer entpuppt hat.

ins/AFP AFP

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