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Traumrolle Angela Merkel: Clooney will deutsche Kanzlerin werden

Eigentlich kann sich George Clooney seine Engagements selbst aussuchen. Doch seine persönliche Traumrolle hat ihm noch niemand angeboten: Am liebsten würde der 50-Jährige in die Haut von Kanzlerin Angela Merkel schlüpfen. Seine Begründung wirkt allerdings ein wenig verstörend.

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Hollywoodstar George Clooney ein Engagement aus Geldmangel annehmen musste. Seine Traumrolle hat dem 50-Jährigen allerdings noch niemand angeboten. "Wenn ich mir aussuchen dürfte, welches politische Oberhaupt ich mal spielen will, würde ich Angela Merkel wählen", erklärte Clooney im Interview mit der Frauenzeitschrift "Emotion". Und lieferte die - etwas verstörend klingende Begründung - gleich mit: "Ich wollte immer gern eine kleine deutsche Frau sein."

Anlass des außergewöhnlichen Bekenntnisses war ein Gespräch des US-Schauspielers über sein Verhältnis zur Politik. Clooney, der sich selbst als "politisch wachen Menschen" bezeichnete, hält nichts davon, persönliche Fehltritte in die politische Waagschale zu werfen: "Persönliche Skandale müssen raus aus der Politik, sonst gibt's bald keine Politiker mehr." Am einfachsten wäre es laut Clooney, wenn Politiker ihre Karriere mit einem General-Schuldbekenntnis beginnen: "Fast jeder hat doch mal einen Joint oder eine Wasserpfeife geraucht."

Kein Luxus, keine Kinder

Obwohl er als Weltstar gefeiert wird und durch seine Filme immer wieder finanzielle Erfolge verbuchen kann, beteuert Clooney, privat auf Luxus zu verzichten. "Ich habe keine Bodyguards, fahre selbst Auto und brauche keinen privaten Fitnesstrainer oder sonst was. Wenn man sich an diese Begleiterscheinungen erst mal gewöhnt, vermisst man sie, wenn sie wieder weg sind", lautet seine Devise. "Also spare ich mir das gleich. So rum ist das schlauer."

Angesprochen auf die Beziehung mit der Ex-Wrestlerin Stacy Keibler beteuert Clooney, auch weiterhin keinen Kinderwunsch zu hegen. "Wenn man Kinder haben möchte, dann von ganzem Herzen. Aber ich habe dieses drängende Verlangen nicht, also sollte ich es nicht tun", so Clooney.

Aktuell ist der Darsteller in "The Ides of March - Tage des Verrats" als charismatischer liberaler Gouverneur zu sehen, der auf dem Weg zum Präsidentenamt seine eigenen Moralvorstellungen über den Haufen wirft. Ab dem 26. Januar kommt sein neuer Film "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" in die Kinos.

jwi/Bang
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