VG-Wort Pixel

Auktion in London Trophäen-Zwangsversteigerung - Oliver Pocher vs. Boris Becker: 2:0 nach Tennispokalen

Boris Becker und Oliver Pocher
Wie alles begann: Boris Becker und Oliver Pocher in der TV-Show "Alle auf den Kleinen" im Oktober 2013
© Rolf Vennenbernd/DPA
Boris Becker muss wegen finanzieller Engpässe einiges von seinem Hab und Gut versteigern. Darunter auch Trophäen wie Tennispokale. Zwei der Erinnerungstücke hat ausgerechnet Oliver Pocher ergattert - Beckers Twitterfeind Nummer eins.

Bei der Zwangsversteigerung von Boris Beckers Erinnerungsstücken und Tennispokalen hat nach eigenen Worten auch Oliver Pocher zugeschlagen. "2 Pokale für den guten Zweck ersteigert", schrieb der Comedian auf Instagram. Laut "Bild"-Zeitung ersteigerte er zwei Glas-Trophäen, darunter den Vize-Cup für die Tennis-WM 1994, für mehr als 25.000 Euro.

Oliver Pocher: Auch mal was zurückgeben

Becker sei eine Tennislegende, die den Deutschen viele grandiose Stunden beschert habe, sagte Pocher der Zeitung: "Jetzt sollten wir auch mal was zurückgeben. Ich habe meinen Teil gern dazu beigetragen."

Becker war 2017 von einem britischen Gericht für insolvent erklärt worden. Die Versteigerung mit über 80 persönlichen Gegenständen sollte Geld für die Gläubiger einbringen. Beobachter rechneten mit einem Erlös von deutlich mehr als 500.000 Pfund (557.000 Euro).

Boris Becker: "Sie wollen mir persönlich wehtun"

"Bei dieser Versteigerung geht es nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge", hatte Becker einmal der "Bild am Sonntag" gesagt. Mit Pocher ergatterte nun ausgerechnet ein Bieter zwei Pokale, mit dem die Tennis-Legende seit Jahren über Kreuz liegt. Immer wieder hatten sich die beiden Prominenten öffentliche Wortduelle bei Twitter geliefert.

nik/DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker