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Verwandlungskünstlerin: Promi-Geburtstag vom 22. Juni 2019: Meryl Streep

Meryl Streeps künstlerische Vielfalt ist verblüffend. Ob Thriller, Psychodrama, Komödie oder Musical - der Star, der nie einer sein wollte, fesselt mit einer unglaublichen Bandbreite. Auch noch mit 70 Jahren.

Meryl Streep

Die Schauspielerin Meryl Streep bleibt auch mit 70 in Hollywood aktiv. Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP

«Sie verwandelt sich einfach», schwärmte die Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon kürzlich über Meryl Streep in der «Ellen DeGeneres»-Talkshow. Sie ist «unglaublich», setzte DeGeneres drauf.

Es ist «der Traum meines Lebens» mit ihr drehen zu dürfen, begeisterte sich auch Laura Dern jüngst in der Sendung «Entertainment Tonight». Es sind nur einige Beispiele, die aber belegen: Hollywood liegt Meryl Streep zu Füßen. Nur Donald Trump trampelt auf ihr herum. Sie sei eine der «überbewertetsten» Schauspielerinnen, fand er.

Streep, die an diesem Samstag (22. Juni) 70 Jahre alt wird, ist schon zu Lebzeiten eine Leinwand-Legende. Das liegt nicht nur an ihren 21 Oscar-Nominierungen, den drei bereits gewonnenen Oscars und den acht Golden-Globe-Trophäen. Skandalfrei und seit über 40 Jahren mit dem Bildhauer Don Gummer verheiratet, lebt sie in New York und im ländlichen Connecticut. Sie hat vier Kinder, ihre älteste Tochter Mamie (35) machte sie in diesem Frühjahr zur Großmutter. Wie kaum ein anderer Star schafft es Streep ihr Privatleben aus dem Schlagzeilen und unter Verschluss zu halten. Eine Anfrage, wie sie ihr Jubiläum begehen wollte, blieb unbeantwortet.

Doch das steht fest: Mit 70 Jahren ist die Schauspielerin und Oma weit vom Ruhestand entfernt. Kurz vor dem runden Geburtstag kommt sie in der zweiten Staffel der HBO-Serie «Big Little Lies» an der Seite von Witherspoon, Dern und Nicole Kidman auf den Bildschirm. Sie spielt die Schwiegermutter von Kidmans Figur. Streep hat auch schon das Schwestern-Drama «Little Women» unter der Regie von Greta Gerwig («Lady Bird») abgedreht, das noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll. Zudem hat sie an der Seite von Gary Oldman und Antonio Banderas eine Hauptrolle in der Netflix-Produktion «The Laundromat» um die Enthüllungen der sogenannten Panama Papers. Das Politdrama wird von Steven Soderbergh inszeniert.

Streep hat also durchaus Chancen, den vierfachen Oscar-Rekord von Katharine Hepburn als meist dekorierte Schauspielerin noch zu brechen. Bei den Nominierungen hat Streep mit 21 Nennungen schon lange die Nase vorn. Das ist in Hollywood der absolute Rekord, beinahe doppelt so erfolgreich wie Hepburn und Jack Nicholson mit je zwölf Nominierungen auf Rang zwei.

Der starke Auftritt in der Rolle der Power-Frau Katharine Graham brachte Streep 2018 ihre 21. Oscar-Nominierung ein. In Steven Spielbergs Politfilm «Die Verlegerin» spielt sie die frühere Herausgeberin der «Washington Post». Drei Mal hat Streep den Oscar gewonnen: als Nebendarstellerin für «Kramer gegen Kramer» (1980), als Hauptdarstellerin für «Sophies Entscheidung» (1983) sowie als Margaret Thatcher in «Die Eiserne Lady» (2012).

Streep ist eine echte Verwandlungskünstlerin. Selbstzerstörerisch und mit Mut zur Hässlichkeit spielte sie die tablettensüchtige Matriarchin in dem Familiendrama «Im August in Osage County». Als gnadenlos unbegabte Opernsängerin schlug sie in «Florence Foster Jenkins» völlig schräge Töne an. Dass sie tatsächlich mitreißend singen kann, demonstrierte Streep in der Musicalverfilmung «Mamma Mia!» mit Abba-Klassikern. Die Schauspielerin ist auch für ihren Perfektionismus und ihr Geschick mit Akzenten und Dialekten berühmt. So lernte sie Polnisch, um die junge KZ-Überlebende in «Sophies Entscheidung» noch überzeugender spielen zu können.

Ihr Handwerk lernte Streep früh. Nach einem Drama-Studium am Vassar College, einer der Eliteschulen der USA, legte sie ihren Master of Fine Arts an der berühmten Yale Universität ab. Gleich ihre erste größere Rolle in dem Vietnam-Drama «Die durch die Hölle gehen» (1978) an der Seite von Robert De Niro holte eine Oscar-Nominierung. «Jenseits von Afrika» (1985), einer von Streeps und Robert Redfords größten Erfolgen, holte sieben Oscars. Als älteres Liebespaar in «Die Brücken am Fluss» brach sie mit Clint Eastwood einige Tabus.

Bei allem Erfolg hat Streep Bodenständigkeit und kämpferische Offenheit bewahrt. 2014 verlieh ihr der damalige US-Präsident Barack Obama die Freiheitsmedaille, die höchste zivile
Auszeichnung der USA. 2017 gab sich die Feministin auf der Golden-Globe-Bühne mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Toleranz und Pressefreiheit ungewöhnlich kämpferisch. Kurz vor der Vereidigung von Trump als Präsident der USA übte sie beißende Kritik.

«Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle», warnte die bekennende Demokratin. Wer Gewalt und Respektlosigkeit vorlebe, stifte die Menschen nur zu noch mehr solchem Verhalten an. Fast sechs Minuten lang redete Streep ruhig und mahnend, einigen Gästen standen Tränen in den Augen. Trump ließ das nicht lange auf sich sitzen. Streep sei eine der «überbewertetsten» Schauspielerinnen, twitterte er los. Freunde machte er sich in Hollywood damit bestimmt nicht.

dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(