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Neues "BOA"-Magazin: "Ich kriege Mails von Jogi Löw" – Stars aus "4 Blocks" über den Erfolg ihrer Serie

Kida Ramadan und Rapper Veysel sind die Stars der deutschen Serie "4 Blocks". Im Interview mit dem Magazin "BOA", das ab heute im Handel erhältlich ist, sprechen die Serienbrüder über echte Freundschaft, ihren Erfolg und Fotos mit Karl-Heinz Rummenigge.

Kida Ramadan und Veysel aus "4 Blocks"

Kida Ramadan und Veysel sind die Stars der Serie "4 Blocks"

AFP

Gerade läuft die zweite Staffel der Erfolgsserie "4 Blocks" auf dem Sender TNT-Serie. Die Handlung könnte aktueller kaum sein. Arabische Clans kämpfen um die Vorherrschaft in Berlin. Es geht um Intrigen, Drogenhandel, Gewalt und Auseinandersetzungen mit Gesetzeshütern. Für das neue "BOA"-Magazin hat Patrick Bauer mit den beidenHauptdarstellern, Kida Ramadan alias Toni Hamady und Veysel alias Abbas Hamady, über den Überraschungserfolg der Serie, echte Freundschaft und Klichees gesprochen.

Cover von Jérôme Boatengs Magazin "BOA"

"BOA" – das neue Magazin von Jérôme Boateng. Ab jetzt im Handel, 4,90 Euro.

In "4 Blocks" knallt es immer wieder zwischen den Brüdern Abbas und Toni Hamady. Ganz anders im echten Leben. Rapper Veysel, der den jüngeren Bruder von Clan-Chef Toni spielt, und Kida Ramadan sind mittlerweile fast unzertrennlich. Freundschaft? Untertrieben. "Das ist mehr. Bruderschaft!", sagt Veysel im "BOA"-Interview. Ramadan ergänzt, wenn er mal zwei Tage nichts von Veysel höre, mache er sich Sorgen. Doch die Dreharbeiten zu "4 Blocks" haben die beiden nicht nur zusammengeschweißt, die erfolgreiche Serie hat sie ganz nach oben gebracht. Der 42-jährige Ramadan, in Beirut geboren und in Berlin aufgewachsen, sagt selbstbewusst: "Wir sind jetzt wie Könige." Schließlich sei die Serie nicht nur in Deutschland "durch die Decke gegangen", sie sei ein internationaler Erfolg. Selbst in seiner Heimat Libanon guckten das jetzt alle.

Kida Ramadan: "Ich muss vor Toni Hamady fliehen"

Insbesondere freut es Veysel und Ramadan, dass sie jetzt auch respektiert werden. "Die Stars behandeln uns wie Stars", so Ramadan im Interview mit "BOA". Selbst Jogi Löw habe Mails geschrieben. Der Inhalt? Er feiere die Serie,  und die ganze Nationalmannschaft gucke "4 Blocks". Bayern-Boss und Fußball-Ikone Karl-Heinz Rummenigge wolle jetzt Fotos mit ihnen schießen und habe die Serienbrüder sogar zur Geburtstagsfeier seines Sohnes nach München eingeladen. "Alle wollen jetzt Brüder sein", fasst Rapper Veysel den Erfolg zusammen.

Dass das aber auch zu weit gehen kann, zeigen Vorfälle in Berlin. "Manchmal glaube ich, dass viele uns mit den Serienfiguren verwechseln", sagt Ramadan über die Kids in Kreuzberg. Für viele Jugendliche sind die Serienstars Vorbilder geworden. "Wenn ich im Kiez rumlaufe, fragen Jungs, ob sie für mich arbeiten können. Manche haben bei meiner Mutter geklingelt und wollten Toni Hamady sprechen." Das ging dem Schauspieler zu weit. Ramadan hat mittlerweile die Reißleine gezogen und ist aus Kreuzberg weggezogen. Er habe vor Toni Hamady "fliehen müssen", wie er sagt.

Rapper Veysel: "In die Jugend zu investieren, ist das Wichtigste"

Dass sie als Schauspieler eine große Verantwortung tragen, weiß auch der kurdische Rapper Veysel, der im Gegensatz zu Ramadan gar keine Schauspielausbildung hat. Von Fans der Serie wird "Abbas" gerade wegen seiner Authentizität gefeiert. Veysel selbst hat in seiner Jugend "Scheiße gebaut", wie er sagt. Doch er habe daraus gelernt. Damit Jugendliche in Deutschland eine Perspektive erhalten, sieht er vor allem die Politik in der Pflicht. "Es fehlt immer Geld für Schulen und neue Angebote. Aber Deutschland ist krass reich." Der Staat sei der "Ober-Don", aber spare nur. "Für wann? Für wen? In die Jugend zu investieren, ist doch das Wichtigste", sagt Veysel.

Das ganze Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe von "BOA". Ab jetzt im Handel, 4,90 Euro. 

Anmerkung: Die Agentur Territory, die "BOA gemeinsam mit der Sport- und Künstleragentur Roc Nation auf den Markt bringt, ist ein Tochterunternehmen des Verlags Gruner + Jahr, in dem auch der stern erscheint.

hh