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Whitney Houston: Spekulationen um Todesursache dauern an

Woran starb Whitney Houston? Erste Hinweise deuteten auf einen Tod durch Ertrinken, jetzt scheint ein Mix aus Drogen die wahrscheinlichste Ursache zu sein. Noch gibt es mehr Fragen als Antworten.

War es ein Unfall? War es Selbstmord? Oder das tragische Ende einer Drogenabhängigen? Die Todesursache von Whitney Houston gibt weiter Rätsel auf. Mehrere Stunden lang haben Gerichtsmediziner am Sonntag in Los Angeles den Leichnam der verstorbenen Popdiva untersucht. Bis zur Veröffentlichung der genauen Todesursache können noch Wochen vergehen. Doch erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich im vierten Stock des Beverly Hilton Hotels ein Drogendrama abgespielt hat.

Fest steht, dass Houston nicht durch ein Gewaltverbrechen gestorben ist. Bereits am Sonntag teilte die Polizei in Los Angeles mit, dass es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe. Dies hat sich nach einer kriminologischen Untersuchung von Houstons Hotelzimmer im vierten Stock des Beverly Hilton Hotels erhärtet. Ein Mord kann demnach ausgeschlossen werden.

Fest steht außerdem, dass in Houstons Zimmer Alkoholika und mehrere verschreibungspflichtige Medikamente gefunden wurden. Unter anderem das Alprazolam Xanax, das zur Behandlung von Angst- und Panikzuständen eingesetzt wird. Der Wirkstoff kann süchtig machen und ist insbesondere in Verbindung mit der Einnahme von Alkohol gefährlich. Die Kombination kann tödlich sein, da es zu einem Atemstillstand kommen kann.

Tante soll die tote Houston gefunden haben

Als gesichert gilt auch, dass Houston in der Badewanne aufgefunden wurde. Von wem, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen. Zunächst hieß es, der Leibwächter habe sie gefunden, inzwischen will das US-Promiportal "TMZ.com" über Familienangehörige erfahren haben, dass Houstons Tante Mary Jones den leblosen Körper in der Wanne entdeckt habe. Die Wiederbelebungsversuche der herbeigerufenen Notärzte blieben erfolglos, sodass um 15.55 Ortszeit der Tod der Popdiva festgestellt wurde.

Was spielte sich in den Stunden davor im Hotelzimmer ab? Das ist die Frage, um die es momentan wilde Spekulationen gibt. Nach Informationen von "TMZ.com" soll in Houstons Lunge Wasser gefunden worden sein, was zunächst als Indiz auf einen Tod durch Ertrinken hingedeutet hatte. Nach neusten Informationen soll das Wasser jedoch nicht die Todesursache gewesen sein.

Wie die Website am Montagnachmittag unter Berufung auf Familienangehörige meldet, soll ein Mix aus Alkohol und verschreibungspflichtigen Medikamenten Schuld am Tod der Popdiva sein. Es habe sich zu wenig Wasser in der Lunge gefunden, als dass ein Tod durch Ertrinken infrage käme. Das hätten Gerichtsmediziner der Familie mitgeteilt, heißt es. Demnach ist Houstons Kopf erst unter Wasser geglitten, als sie schon tot war.

Gerichtsmediziner bestätigt Spekulationen nicht

Offiziell wurde dies nicht bestätigt. "Es gibt derzeit keine Todesursache, weil das toxikologische Gutachten fehlt", sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter dem Nachrichtensender CNN. Diese lägen aber erst in sechs bis acht Wochen vor. "Ich weiß, dass es Berichte gibt, wonach sie vielleicht ertrunken sein könnte oder an einer Überdosis gestorben ist, aber wir können keine endgültige Aussage machen, bevor nicht alle Testergebnisse vorliegen."

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Beerdigung Houstons. Wie "TMZ.com" berichtet, soll ihr Leichnam von ihrer Mutter Cissy Houston bereits am Dienstag nach Atlanta überführt werden. Wann und wo die Abschiedszeremonie stattfindet, ist aber unklar.

mai