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Ausstellung in Berlin: Vom schnöden Beiwerk zum Sexobjekt: Die Rolle der Frau in der Werbung

Werbung ohne weibliche Models? Undenkbar! Eine Ausstellung in Berlin zeigt, wie sich die Rolle der Frau in der Werbung gewandelt hat. Von den biederen Vierzigern über die Erotisierung in den Neunzigern bis hin zu zeitgenössischen Inszenierungen.

Bridgeston Calender, Tunesien, 1985

Bridgeston Calender, Tunesien, 1985

Ob Parfums, Kleidung oder Automarken: Kaum eine Werbung kommt ohne weibliche Models aus. Dass inzwischen mehrheitlich Prominente als Testimonials herhalten, ändert nichts an der Art der Inszenierung. Sinnlich und verführerisch soll es sein, um den Kunden zum Kaufen zu animieren. Das uralte Motto "Sex sells" - es gilt nach wie vor.

Eine Ausstellung in Berlin widmet sich nun der Erotisierung des weiblichen Körpers in der Werbefotografie. "Women on View. Eine Ästhetik des Begehrens in der Werbung" läuft vom 2. Februar bis zum 27. April 2019 in der "Galerie 36".

Zu sehen sind unter anderem Auftragsarbeiten von Fotografie-Legenden wie Michel Comte, Patrick Demarchelier, Herbs Ritts oder Peter Lindbergh, die unvergessene Werbekampagnen schufen - zum Beispiel für Modelabels wie Calvin Klein, Dior oder Givenchy.

Ausstellung blickt auf 60 Jahre Werbung zurück

Der zeitliche Rahmen, den die Ausstellung abdeckt, ist enorm. Angefangen bei der frühen Produktreklame der 1940er Jahre, über die kunstvolle Inszenierung von Parfum und Luxusartikeln in den Achtzigern bis hin zur offensiven Sexualisierung in den Neunzigern und Nullerjahren.

Einer, der diesen Trend auf die Spitze trieb, war der damalige Gucci-Chefdesigner Tom Ford. Er verantwortetet zahlreiche Kampagnen, die Frauen nicht nur als erotisches Symbol, sondern als Sexobjekt darstellten. In Erinnerung blieb zum Beispiel das Motiv aus der Frühjahr-Sommer-Kampagne 2003, das ein weibliches Model mit einrasiertem Firmenlogo im Schamhaar zeigte. 

Denn auch diese Tatsache thematisiert die Ausstellung: Dass es lange nur Frauen waren, die für die Erotik in der Werbung inszeniert wurden. Die Männer blieben Jahrzehnte außen vor.

"Women on View. Eine Ästhetik des Begehrens in der Werbung" läuft vom 2. Februar bis zum 27. April 2019 in der Berliner Galerie "Chaussee 36"

jum
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(