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Golden Globes: Die schlimmsten Outfits der letzten Jahre

Drew Barrymore trug Tüll und Sturmfrisur, Beyoncé Knowles platzte beinah aus ihrem Kleid und Sharon Stone verwechselte die Golden Globes mit Karneval. Die schlimmsten modischen Missgeschicke der vergangenen Jahre.

2018 galt bei den Golden Globes ein einheitlicher Dresscode: schwarz. Damit sollte die Initiative "Time's Up" unterstützt und Solidarität mit Opfern sexueller Gewalt bekundet werden. Model Barbara Meier kam jedoch in einem transparenetn Blüten-Federkleid. Ihre Erklärung: "Wenn wir wollen, dass heute die Golden Globes der starken Frauen sind, die für ihre Rechte kämpfen, ist es in meinen Augen der falsche Weg, sich nicht mehr körperbetont anzuziehen und uns die Freude am Ausdruck unserer Persönlichkeit durch Mode zu nehmen. Wenn wir das einschränken, weil sich einige Männer nicht unter Kontrolle haben, ist das in meinen Augen ein Rückschritt", schrieb die Deutsche auf Instagram.

2018 galt bei den Golden Globes ein einheitlicher Dresscode: schwarz. Damit sollte die Initiative "Time's Up" unterstützt und Solidarität mit Opfern sexueller Gewalt bekundet werden. Model Barbara Meier kam jedoch in einem transparenetn Blüten-Federkleid. Ihre Erklärung: "Wenn wir wollen, dass heute die Golden Globes der starken Frauen sind, die für ihre Rechte kämpfen, ist es in meinen Augen der falsche Weg, sich nicht mehr körperbetont anzuziehen und uns die Freude am Ausdruck unserer Persönlichkeit durch Mode zu nehmen. Wenn wir das einschränken, weil sich einige Männer nicht unter Kontrolle haben, ist das in meinen Augen ein Rückschritt", schrieb die Deutsche auf Instagram.

Getty Images

Wenige Wochen vor der Oscar-Verleihung trifft sich die Filmbranche an diesem Sonntagabend in Beverly Hills zur 76. Verleihung der Golden Globes. Die Auszeichnungen des Verbands der Auslandspresse gelten als Barometer für die Oscar-Nacht am 24. Februar.

"Vice - Der zweite Mann" ist der große Favorit

Die Politsatire "Vice" ist mit sechs Nominierungen der Favorit des Abends. Christian Bale spielt darin den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Das Werk von Adam McKay ist unter anderem für die Auszeichnungen als bester Film (in der Kategorie Musical oder Komödie), für Regie sowie für Hauptdarsteller Bale und Nebendarstellerin Amy Adams nominiert.

Leben zwischen Fressorgien und Hunger: Christian Bale: "Das letzte Mal, dass ich meinen Körper durch den Fleischwolf gedreht habe"
Batman, Boxer, Betrüger: Christian Bale gilt als einer der besten Verwandlungskünstler Hollywoods. Um eine Rolle glaubwürdig zu verkörpern, scheut der am 30. Januar 1974 in Wales geborene Schauspieler weder Mühen noch Aufwand. Er schindet sich, hungert oder legt Muskelmasse zu - alles im Sinne der Rolle. Für seinen jüngsten Part musste Bale erneut 20 Kilo zunehmen. In der Politsatire "Vice: Der zweite Mann" (ab 21. Februar in den Kinos) spielt er den früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Es soll seine letzte Rolle sein, für die er sich derlei körperliche Strapazen zugemutet hat. Bales Ärzte schlagen Alarm, die ständigen Gewichtsschwankungen sind höchst ungesund. "Das Herz macht da irgendwann nicht mehr mit. Es war das letzte Mal, dass ich meinen Körper so durch den Fleischwolf gedreht habe", sagte der 44-Jährige der "Bild am Sonntag". Dafür kann Bale auf einen Preis hoffen: Er ist als bester Darsteller in einer Komödie für einen Golden Globe nominiert.

Batman, Boxer, Betrüger: Christian Bale gilt als einer der besten Verwandlungskünstler Hollywoods. Um eine Rolle glaubwürdig zu verkörpern, scheut der am 30. Januar 1974 in Wales geborene Schauspieler weder Mühen noch Aufwand. Er schindet sich, hungert oder legt Muskelmasse zu - alles im Sinne der Rolle. Für seinen jüngsten Part musste Bale erneut 20 Kilo zunehmen. In der Politsatire "Vice: Der zweite Mann" (ab 21. Februar in den Kinos) spielt er den früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Es soll seine letzte Rolle sein, für die er sich derlei körperliche Strapazen zugemutet hat. Bales Ärzte schlagen Alarm, die ständigen Gewichtsschwankungen sind höchst ungesund. "Das Herz macht da irgendwann nicht mehr mit. Es war das letzte Mal, dass ich meinen Körper so durch den Fleischwolf gedreht habe", sagte der 44-Jährige der "Bild am Sonntag". Dafür kann Bale auf einen Preis hoffen: Er ist als bester Darsteller in einer Komödie für einen Golden Globe nominiert.

Das Liebesdrama "A Star is Born" mit Lady Gaga und Bradley Cooper, die Filmbiografie "Green Book" und die Tragikomödie "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" gehen mit je fünf Nominierungen ins Rennen um die goldglänzenden Weltkugeln.

Florian Henckel von Donnersmarck geht für Deutschland ins Rennen

Auch Deutschland kann auf den begehrten Filmpreis hoffen. Das Künstlerporträt "Werk ohne Autor" von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck tritt in der Sparte "Bester nicht-englischsprachiger Film" an. Vor einem Jahr hatte das NSU-Drama "Aus dem Nichts" von Fatih Akin den Golden Globe als bester Auslandsfilm gewonnen.

Auch Daniel Brühl hat mit seiner Rolle in der Krimiserie "The Alienist" als bester Hauptdarsteller in einer Serie erneut Globe-Chancen. Der 40-Jährige war 2014 für seinen Auftritt als Rennfahrer Niki Lauda im Formel-1-Drama "Rush - Alles für den Sieg" schon einmal für einen Golden Globe als bester Nebendarsteller in einem Film nominiert gewesen.

Jeff Bridges erhält Preis für sein Lebenswerk

Neben Spielfilmen werden in den 25 Preiskategorien auch Fernsehproduktionen ausgezeichnet, in diesem Jahr sind Serien wie der Spionage-Thriller "The Americans", das britische Polizei-Drama "Bodyguard" oder die Comedy-Serie "The Marvelous Mrs. Maisel" nominiert.

Zwei Globe-Empfänger stehen schon fest. Jeff Bridges (69, "The Big Lebowski", "Crazy Heart") wird den Cecil B. DeMille-Preis für sein Lebenswerk erhalten. TV-Ikone Carol Burnett (85) soll mit einem neuen Globe-Ehrenpreis für besondere Verdienste im Bereich Fernsehen geehrt werden. Die Schauspielerin Sandra Oh ("Grey's Anatomy") und ihr Kollege Andy Samberg ("Brooklyn Nine-Nine") werden erstmals die Globe-Gala moderieren.

jum/DPA