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Formel elektrisch: Das rollende Entwicklungslabor

Seit drei Jahren mischt DS Automobiles mit einem eigenen Rennstall in der Formel-E-Meisterschaft mit. Anfangs belächelt, zeigen sich mittlerweile große Erfolge – nicht nur auf der Rennstrecke.

Schnell, dynamisch – und emissionsfrei: Formel E

Schnell, dynamisch – und emissionsfrei: Formel E

Am Ende fehlten nur Sekunden zum Gesamtsieg: Beim Heim-ePrix von DS Automobiles in Paris überquerte der Fahrer von DS Virgin Racing Sam Bird die Ziellinie als Dritter. Damit liegt der Brite auf Platz zwei der Gesamtfahrerwertung – ebenso wie der DS Virgin Racing-Rennstall. Eine sehr respektable Zwischenbilanz also für das Team der jungen und doch so legendären Automobilmarke DS. Bereits im dritten Jahr liefert DS den Antriebsstrang und jede Menge Know-how für die Elektrorennwagen des Teams. Das Engagement ist groß – und der Ertrag? Der kann sich mittlerweile auch sehen lassen. 

3. Platz beim Paris ePrix: Sam Bird

3. Platz beim Paris ePrix: Sam Bird


Die weltweit erste rein elektrische Rennserie

Erst seit vier Jahren gibt es die rein elektrische Rennserie. Gefahren wird auf Stadtkursen in großen Metropolen wie Hongkong, New York oder Berlin. Die Fahrzeuge bestehen aus einem Mix aus Einheitsbauteilen wie Chassis, Reifen oder Batterie und Eigenentwicklungen der Rennställe wie Motor und Getriebe. Dabei beschleunigen die Boliden unter drei Sekunden von null auf hundert. Die Höchstgeschwindigkeit ist im Reglement auf maximal 225 km/h festgesetzt. Pro Team gibt es zwei Fahrer und vier Autos. Damit ein Engagement für die Teams bezahlbar bleibt, setzt die Formel E auf eine offizielle Kostenobergrenze von 3,5 Millionen US-Dollar pro Saison. Zum Vergleich: In der Formel 1 muss ein Rennstall mindestens 44 Millionen US-Dollar pro Jahr in die Hand nehmen.

Trotz der gedeckelten Kosten hielten sich viele Autohersteller anfangs mit einem eigenen Engagement zurück. Marken mit eigenem Rennstall wie DS Automobiles wurden eher belächelt. Das stark gewachsene Interesse an Elektromobilität hat mittlerweile auch der Formel E zu enormem Schwung verholfen. Allein drei neue Werksteams sind in der laufenden Saison 2017/18 neu an den Start gegangen. 

Seit 3 Jahren ganz vorne dabei: DS Virgin Racing

Seit 3 Jahren ganz vorne dabei: DS Virgin Racing


Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße

In Versailles, der Heimat und Entwicklungszentrale von DS Virgin Racing, nimmt man es mit Wohlwollen zur Kenntnis. Ohnehin ist ihr Engagement nicht rein auf kurzfristige Erfolge wie Siege bei Rennen ausgelegt, sondern verfolgt umfassendere Ziele: den Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße. Der aktuelle E-Rennwagen DSV-03 dient dabei als rollendes Entwicklungslabor. Dies gilt insbesondere für den DS 7 CROSSBACK, der 2019 als erstes Modell mit dem E-TENSE 4x4-Antrieb ausgestattet wird. Und das ist erst der Anfang: Kürzlich hat DS Automobiles bekannt gegeben, dass bis zum Jahr 2025 alle Fahrzeuge der Marke ausschließlich als elektrifizierte – hybride oder rein elektrisch angetriebene – Versionen verfügbar sein sollen. "DS soll in seinem Segment bei den elektrifizierten Autos weltweit führend sein", sagt Yves Bonnefont, CEO von DS Automobiles. 

Bis dahin ist es die Aufgabe der Teamfahrer Alex Lynn und Sam Bird, weiter fleißig Podiumsplätze zu erobern. Vielleicht springt ja am Ende sogar für einen von beiden der Titel heraus. 

UPDATE: Mit dem Rennen vom 15.07.2018 in New York hat DS Virgin Racing seine bisher erfolgreichste Saison in der FIA Formel E-Meisterschaft beendet. Nach den letzten beiden Läufen liegt der Rennstall auf Position drei in der Teamwertung. Sam Bird sicherte sich den dritten Platz in der Fahrerwertung und erzielte damit sein bisher bestes Ergebnis in der rein elektrisch angetriebenen Motorsportserie.

Die neue FIA Formel E-Saison beginnt im Dezember 2018 in Riad.

Tauchen Sie ein in die Welt von DS Performance unter www.dsautomobiles.de/markenwelt/ds-performance.html.
Mehr über DS Automobiles finden Sie hier: www.dsautomobiles.de.