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Vor Atlantik-Überfahrt: Greta Thunberg sorgt sich nicht um ihren Magen

Morgen soll die große Fahrt beginnen. Greta Thunberg segelt nach Amerika.

Greta Thunberg

Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg am Braunkohletagebau Hambach. Foto: Oliver Berg

Klimaaktivistin Greta Thunberg (16) macht sich vor ihrer anstehenden Reise mit dem Segelboot über den Atlantik nach Amerika keine größeren Gedanken über die Strapazen auf See.

«Dann werde ich mich eben zwei Wochen lang übergeben», sagte die junge Schwedin vor ihrer am Mittwoch geplanten Abreise in einem Interview des Wochenmagazins «Stern». «Solange es nicht schlimmer wird als das, werde ich es schon aushalten. Es sind eben auch nur zwei Wochen, und an Bord gibt es Medizin gegen Seekrankheit.»

Thunberg will am Mittwoch vom südenglischen Plymouth aus mit dem Hightech-Segelboot «Malizia» in Richtung New York aufbrechen. Die beiden Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi wollen sie innerhalb von rund zwei Wochen über den Atlantik bringen. Thunberg reist nach Übersee, um dort unter anderem am UN-Klimagipfel in New York im September sowie an der Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilzunehmen. Wegen der hohen Treibhausgasemissionen von Flugzeugen verzichtet sie generell aufs Fliegen.

dpa