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Favoriten: 15 Bücher, die dich in faszinierende Welten eintauchen lassen

Es gibt Bücher, die sind so gut geschrieben, dass wir einfach nicht anders können, als sie jedem ans Herz zu legen. Sie sind eine Bereicherung für Herz und Kopf und lassen dich in neue Welten eintauchen. Wir zeigen dir 15 unserer liebsten Bücher.

Diese 15 Bücher muss man gelesen haben 

Diese 15 Bücher muss man gelesen haben 

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Bücher öffnen Türen zu neuen, spannenden Welten. So lernen wir darin inspirierende Persönlichkeiten kennen oder entdecken Lebensgeschichten, die uns bewegen. Wir stellen dir hier 15 unserer Lieblingsbücher vor. Natürlich bleibt diese Einschätzung subjektiv, schließlich gibt es unzählige Bücher und es liegt immer im Auge des Betrachters, welche davon lesenswert sind. Unsere Liste ist lediglich als Inspiration gedacht. 

1. Maya Angelou: "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt"

Maya Angelou ist eine der größten Ikonen der afroamerikanischen Literatur. Das Buch "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt" behandelt Angelous Lebensgeschichte. Sie wuchs als farbiges Mädchen in den Dreißigerjahren in den Südstaaten Amerikas auf. Oft stieß sie auf Widerstände und musste sich gegen Vorurteile und Gewalt behaupten. Ihre Erzählperspektive ist die eines unschuldigen Kindes. Das macht die Autobiografie so nahbar und bewegend.

2. Antoine de Saint-Exupéry: "Der kleine Prinz"

Das Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry gilt als Klassiker. Als der Autor sein Werk im Jahr 1943 schrieb, ahnte er wahrscheinlich nicht, dass es zu einer zeitlosen Geschichte werden würde, die auf der ganzen Welt bis heute gelesen wird. Im Kern handelt die Erzählung von Freundschaft und Liebe. Sätze wie "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" oder "Es ist viel schwerer, sich selbst zu verurteilen, als über andere zu richten" zeigen, wie reflektiert der Autor über das Leben geschrieben hat.

3. Max Frisch: "Fragebogen"

"Fragebogen" von Max Frisch erzählt keine Geschichte im klassischen Sinne, sondern lässt seine Leser ihre eigene Lebensgeschichte erkennen und reflektieren. Frisch stellt kluge Fragen wie "Überzeugt Sie ihre Selbstkritik?" oder "Halten Sie sich für einen guten Freund?". Der Fragebogen regt zum Nachdenken an und bringt die Leser auf Gedanken, die sie zuvor noch nicht hatten. Das Buch besteht aus verschiedenen Kategorien und behandelt Themen wie Ehe, Frauen, Hoffnung, Humor, Geld, Vatersein, Heimat, Eigentum, Tod und Erhaltung der Menschheit.

4. Anne Frank: "Tagebuch"

Keine Frage: Das Schicksal von Anne Frank berührt auch heute noch. Ihre Jugend verbrachte das jüdische Mädchen Anne in einem Versteck in Amsterdam gemeinsam mit ihrer Familie, um nicht von den Nazis deportiert zu werden. Anne träumte schon früh davon, Schriftstellerin zu werden und schrieb während der Zeit im Versteck Tagebücher. So dokumentierte sie ihr Leben im Verborgenen und gibt uns Einblicke in eine Zeit, die heute so unvorstellbar erscheint. Annes Vater machte nach ihrem Tod ein Buch aus ihren Worten und nannte es "Anne Frank Tagebuch". Wer sich für bewegende und inspirierende Lebensgeschichten der damaligen Zeit interessiert, sollte unbedingt auch "Ich war Hitlerjunge Salomon" oder "Ich habe den Todesengel überlebt: Ein Mengele-Opfer erzählt" lesen.

5. F. Scott Fitzgerald: "Der große Gatsby"

Spätestens seit der Verfilmung des Klassikers mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, dürfte "Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald den meisten Menschen bekannt sein. Zu Lebzeiten erntete der Autor wenig lobende Kritik für sein Werk. Erst später begeisterte die Geschichte über den Emporkömmling Jay Gatsby die Menschen und immer mehr tauchten ein in eine Welt großer Gefühle und eine sehnsuchtsvolle Liebesgeschichte.

6. George Orwell: "1984"

Kannst du dir vorstellen, dass der Autor George Orwell mit seinem Werk "1984", welches er bereits 1949 veröffentlichte, auch unsere Gegenwart und Zukunft beklemmend realistisch beschreiben kann? Orwell muss seiner Zeit voraus gewesen sein, anders lässt sich nicht erklären, warum sein Roman, der einen dystopischen Überwachungsstaat im Jahr 1984 beschreibt, auch heute noch aktuell ist. Der Klassiker von Orwell ist zeitlos und auf jeden Fall ein Buch, das man gelesen haben sollte.

7. Waris Dirie: "Wüstenblume"

Das Buch "Wüstenblume" ist die Autobiografie von Waris Dirie. Als junges Mädchen lebte sie als Nomadin in Somalia. Nur durch eine mutige Flucht konnte sie damals der Hochzeit mit einem älteren Mann entkommen. Als Flüchtling lebte sie lange Zeit in der somalischen Botschaft in London und wurde dort behandelt wie eine Sklavin. Ihr Schicksal begann sich zu verändern, als sie auf den Modefotografen Terry Donaldson traf. Das Buch "Wüstenblume" erzählt Diries Geschichte wesentlich detaillierter und bewegender, als es der gleichnamige Film tut und ist daher eine klare Lese-Empfehlung.

8. Ernest Hemingway: "Der alte Mann und das Meer"

Hemingway lässt in seinem Werk "Der alte Mann und das Meer" den kubanischen Fischer Santiago allein in einem Ruderboot auf das Meer hinausfahren. 84 Tage hat er nichts gefangen und der alte Mann fühlt sich vom Unglück verfolgt. Plötzlich beißt ein sehr großer Fisch an und zieht Santiago in seinem Boot hinaus aufs offene Meer. 

Tipp: Viele Leser schreiben in den Bewertungen, dass das Vorwort schon den Inhalt der Geschichte vorwegnimmt. Es lohnt sich also, das Vorwort erst nach dem Lesen der Novelle anzuschauen.

9. J.K. Rowling: "Harry Potter"

Zugegeben, bei "Harry Potter" handelt es sich nicht nur um ein Buch, sondern um sieben Bücher. Die Geschichte des jungen Harry, der herausfindet, dass er ein Zauberer ist, wurde nicht nur weltweit von Lesern verschlungen, sondern auch erfolgreich verfilmt. Die Bücher von J.K. Rowling entführen den Leser in eine magische Welt, in der sich die Freunde Harry, Hermine und Ron befinden. Gemeinsam wachsen sie heran und stellen sich der dunklen Bedrohung namens Lord Voldemort. Seit dem Erscheinen der erfolgreichen Bücher dürften sich sehr viele Kinder wünschen, bald den Brief aus Hogwarts zu erhalten und mit dem Hogwarts Express die große Reise anzutreten.

10. Umberto Eco: "Der Name der Rose"

Umberto Ecos "Der Name der Rose" spielt an einem norditalienischen Benediktinerkloster und erzählt vom düsteren Treiben der Mönche, die sich gegenseitig ermorden. Der Roman ist nicht nur eine fiktive Detektivgeschichte aus dem Jahre 1327, sondern gibt auch einen detaillierten Einblick in das Mittelalter und die Lebensweise der Mönche.

11. Erich Maria Remarque: "Im Westen nichts Neues"

Der Autor Erich Maria Remarque erzählt in seinem Roman "Im Westen nichts Neues" vom Soldatenleben während des Ersten Weltkriegs. Das Buch handelt von den Schrecken des Krieges und den Folgen für die "verlorene Generation". Erzählt wird aus der Perspektive des jungen Frontsoldaten Paul Bäumer. Für ihn und seine Generation ging es direkt von der Schulbank an die Front. Keiner von ihnen konnte eine eigene Perspektive auf das Leben entwickeln und musste in zu jungen Jahren plötzlich erwachsen werden.

12. Frank Schätzing: "Der Schwarm"

In Frank Schätzings Werk "Der Schwarm" wendet sich die Natur gegen die Menschheit. Verschiedene Meerestiere greifen Menschen an. Die Attacken scheinen keiner Logik zu folgen und wirken unerklärlich. So versenken Wale Ausflugsschiffe an der kanadischen Küste. Schätzing setzt sich in seinem Roman mit Themen wie Meeresbiologie, Verschmutzung der Meere und philosophischen Fragen auseinander. Die Geschichte ist sehr informativ und spannend geschrieben. Wer die Verflechtung vieler Handlungsstränge mag, der wird diesen Montage-Roman lieben.

13. Margaret Atwood: "Der Report der Magd"

Der dystopische Roman von Margaret Atwood "Der Report der Magd" ist bereits erfolgreich als gleichnamige HBO-Serie verfilmt worden. Im Fokus der Handlung steht der von religiösen Fatalisten geschaffene neue Staat Gilead. Erzählt wird die Geschichte einer Welt, in der Umweltkatastrophen zur Unfruchtbarkeit vieler Menschen geführt haben. Kinder werden kaum noch geboren und gebärfähige Frauen sind nur noch Sklaven der neuen Gesellschaft. Ihr einziger Zweck ist es, den herrschenden Eliten Kinder zu bescheren. Eine Tatsache, mit der sich insbesondere Desfred, eine Magd eines hohen Kommandanten, nicht abfinden will.

14. Lewis Carroll: "Alice im Wunderland"

Wusstest du, dass es den Klassiker "Alice im Wunderland" schon seit 1856 gibt? Der Autor, der sich hinter dem Namen "Lewis Carroll" verbirgt, heißt eigentlich Charles Lutwidge Dodgson und war ein begabter Mathematiker. Im Fokus seiner Geschichte steht das Mädchen Alice. Sie gelangt durch einen Kaninchenbau in das magische Wunderland. Dort lernt sie interessante Gestalten kennen, die sie vor neue Herausforderungen stellen.

15. Patricia Highsmith: "Zwei Fremde im Zug"

Wie würdest du den perfekten Mord begehen? Genau diese Frage versucht "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith zu beantworten. Weltweite Bekanntheit erlangte die Geschichte, nachdem Alfred Hitchcock sie verfilmte. Der psychologische Thriller erzählt von zwei Fremden, die sich in einem Zug in den USA begegnen. Beide haben Personen in ihren Leben, die sie aus unterschiedlichen Motiven heraus tot sehen wollen. So schließen sie einen Pakt, doch es kommt anders als gedacht.

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