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Weihnachtsfilme: Fünf Fragen zum Film "Tatsächliche Liebe", die du dir schon seit Jahren stellst

Seit 15 Jahren ist "Tatsächlich Liebe" ein Weihnachtsdauerbrenner. Drehbuchautorin Emma Freud beantwortet nun die bekanntesten Fan-Theorien.

Tatsächlich Liebe

Der Film "Tatsächlich Liebe" gehört seit 15 Jahren zu den beliebtesten Weihnachtsfilmen

Picture Alliance

Er gehört mittlerweile zu Weihnachten wie der "Kleine Lord" und "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel": Der Hollywood Blockbuster "Tatsächlich Liebe" ist für viele Weihnachtsfans ein Must-See vor und an den Feiertagen. Unglaublich aber wahr: Der Film mit dem Originaltitel "Love Actually" stammt aus dem Jahr 2003! 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung hat nun Drehbuchautorin Emma Freud, die auch die Lebenspartnerin von Regisseur Richard Curtis ist, im Interview mit news.com die beliebtesten Fan-Theorien kommentiert.

1. Hat Annie, Stabs-Chefin des Premiers in der Downing Street, David und Natalie zusammengebracht?

Die Mitarbeiterin des Premier hat "zufällig" die Karte von Natalie in die Weihnachtspost des Premiers gelegt, die ihn überzeugt, Natalie seine Liebe zu gestehen. "Das war nicht Richards Idee", sagt Freud im Interview. Trotzdem würde ihm die Vorstellung sicher gefallen. Zudem habe sie sich immer ein bisschen wie die Verkupplerin von David und Natalie gefühlt – schließlich habe sie diesen "Zufall" ins Drehbuch geschrieben.

2. Ist Daniel, Witwer und alleinerziehender Vater (gespielt von Liam Neeson), eigentlich verliebt in Karen (gespielt von Emma Thompson)?

Ein Indiz dafür ist laut der Fans eine Szene am Ende: Dort trifft Daniel Model Claudia Schiffer, die sich als Carol vorstellt. Als Daniel ihr antwortet, nennt er sie jedoch Karen. Auch diese Theorie trifft so nicht zu. "Das war einfach ein Fehler von Richard", sagt die Drehbuchautorin. Auch in den anderen Szenen könne man sehen, dass zwischen den beiden keine romantische Beziehung bestehe.

3. Rowan Atkinsons Charakter Rufus war eigentlich als Engel geplant. Ist die Figur Mia (gespielt von Heike Makatsch) der Teufel?

Außer der Teufelshörner, die Mia auf der Weihnachtsfeier trägt, sieht Emma Freud dort keine Verbindung. "Ehrlich, ich hasse Mia als Figur", sagt sie. Aber sie sollte nie etwas Spezielles repräsentieren – außer ein Bad Girl.

4. Was wäre passiert, wenn Peter (gespielt von Chiwetel Ejiofor) statt Juliet (Keira Knightley) die Tür geöffnet hätte, als Mark ihr als vermeintlicher Sternsinger seine Liebe gesteht?

Auf diese Frage weiß auch Freud keine Antwort. "Wahrscheinlich hätte er Peter den CD-Player als Weihnachtsgeschenk gegeben", sagt sie.

5. Warum schaut Premier Daniel nicht einfach die Adresse von Natalie nach? 

Statt die Adresse seiner großen Liebe einfach zu besorgen, was als Primeminister nicht so schwierig sein sollte, klingelt Daniel an jeder Tür auf Natalies Straße. Die Begründung: "Hugh Grant an jeder Tür klingeln zu sehen war einfach meine allerliebste Szene", sagt Emma Freud. Das wollte sie einfach nicht zerstören. Und sie verrät noch ein weiteres, witziges Detail: "Ich ersetzte die Kinder in der Szene, wo Hugh mit ihnen spricht. Wenn man sein Gesicht sieht, spricht er also mit mir, die im Türrahmen kniet."


Wer "Tatsächlich Liebe" noch einmal (oder immer wieder) anschauen will, findet den Film aktuell beim Streaminganbieter Netflix. Zudem ist er am Dienstag, 18. Dezember, und am Mittwoch, 26. Dezember, auf ZDF neo zu sehen.

Im Video: "Was wurde eigentlich aus der kleinen Joanna aus "Tatsächlich Liebe"?

Weihnachts-Kultfilm: Was macht eigentlich die kleine Joanna aus "Tatsächlich Liebe"?

lau