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Freitag, der 13.

Gruseln als Beruf: "Er schrie laut auf und furzte mir direkt ins Gesicht": Neun Fragen an Geisterbahn-Schauspieler

Für viele ist Freitag, der 13., der perfekte Tag zum Gruseln. Und wo geht das besser als in der Geisterbahn? Wie läuft das Geschäft mit der Angst eigentlich? Zwei Schauspieler über aggressive Kunden, Schreck-Fürze und wovor sich Menschen wirklich gruseln.

Freitag der 13.! Für einige Menschen ist er der Tag des Unglücks. Wer besonders abergläubisch ist, bleibt heute wahrscheinlich lieber zu Hause. Oder guckt fünf Mal nach links und rechts, bevor er über die Straße läuft. Für andere ist es der perfekte Tag zum Gruseln. Und wo kann man sich besser mal wieder so richtig beherzt erschrecken als in der Geisterbahn?

Aber was geht in so einem Gruselkabinett eigentlich wirklich ab, wenn die Lichter aus und die Nebelmaschinen an sind? Wir haben mit zwei erfahrenen Geisterbahn-Schauspielern über ihre Arbeit, die Gäste und die lustigsten Geschichten gesprochen.

NEON: In was für Geisterbahnen habt ihr bislang gearbeitet?

Jade Kelly-Haydon: Vor allem in Freizeitparks und ähnlichem, wo die Geisterbahnen schnelllebig und sehr intensiv sind.

Sam Dunstan: Ich war vor allem in solchen, die nur kurz aufgebaut wurden und dann wieder verschwunden sind. Mir gefällt der Gedanke, dass etwas Gruseliges einfach auftaucht, dir einen Schrecken einjagt und dann wieder verschwindet, als wäre es nie da gewesen.

Was für Figuren spielt ihr am liebsten?

Sam: Ich bin nicht besonders groß, deswegen gefallen mir verhuschte, animalistische Figuren. Sowas in Richtung Gollum aus "Herr der Ringe"! Aber am gruseligsten sind eigentlich immer Rollen und Szenarien, die auf wahren Begebenheiten beruhen.

Jade: Ich hab schon fast alles gespielt. Von verrückten Patienten, über Gefängniswärter, eine verlorene Seele in einem Geisterhaus, ein Werwolf-Opfer … Die gruseligste Rolle war wahrscheinlich eine Kreatur, die bei Ausgrabungen entdeckt wurde und immer an dunklen Orten rumlungerte. Wenig menschlich, seltsame Geräusche und Bewegungen – da konnte ich mich super austoben.

Jade Kelly-Haydon als Geisterbahn-Schauspielerin

Jade Kelly-Haydon hat schon fast alle Geisterbahn-Charaktere durch

Seid ihr schon mal von einem Gast angegriffen worden?

Jade: Ja, als ich vor vielen Jahren mal in einer Attraktion in London gearbeitet hab. Ich und ein anderer Schauspieler waren in diesem großen Raum voller Strobo-Lichter, aber aus irgendeinem Grund musste er weg und auf einmal war ich alleine da. Eine Gruppe Kerle kam rein und ich hatte gerade einen von ihnen erwischt, als er mich packte, hochhob und gegen die Wand drückte. Zum Glück hat er mich nach einem kurzen Moment wieder runtergelassen. Das ist aber schon ziemlich extrem. Viele Schauspieler werden irgendwann mal von Gästen erwischt. Das ist normal und beinahe nie Absicht. Man muss einfach lernen, die Komfortzone der Gäste genau so schnell wieder zu verlassen, wie man sie betreten hat.

Sam: Ich habe mal jemanden erschreckt und bin ihm dabei sehr nahe gekommen. Er hatte das Gefühl, er wäre in Gefahr und: BÄM, er schlug mir direkt ins Gesicht. Zum Glück war nicht allzu viel Kraft dahinter, sodass ich mich nicht stark verletzt habe.

Er schrie laut auf und furzte mir dann direkt ins Gesicht

Was ist das Lustigste, was euch je bei der Arbeit passiert ist?

Sam: Ich habe gemeinsam mit einem anderen Schauspieler in einem Raum gearbeitet. Es war sehr dunkel. So dunkel, dass man die eigene Hand vor dem Auge nicht sehen konnte. Im Hintergrund spielte ein Monolog vom Band und die Leute standen herum und hörten zu. Mein Kollege und ich schlichen dabei durch den Raum und versuchten, sie ein bisschen nervös zu machen. Ich hab ja schon erzählt, dass ich gerne wie Gollum durch die Gegend schleiche. Ich hockte also hinter diesem Typen und als ich ihn erschreckte, schrie er laut auf und furzte mir dann direkt ins Gesicht. Inzwischen kann ich darüber lachen, damals war mir das Ganze sehhr unangenehm.

Sam Dunstan in einer Geisterbahn

Sam Dunstan spielt gerne "animalistische" Gestalten – sieht man …

 Aus eurer Erfahrung: Wovor fürchten sich die meisten Menschen?

Sam: Religiöse Bilder scheinen für viele Menschen sehr gruselig zu sein. Wir hatten mal einen Raum voller Mönche. Einige waren Puppen und ein paar waren wir Schauspieler. War aber eigentlich egal, weil sich viele Gäste gar nicht erst in den Raum getraut haben. Das Christentum mag zwar nicht mehr das Prestige haben, das es früher hatte, aber ich glaube, dass christliche Symbolik auf viele Leute immer noch sehr eindrucksvoll wirkt. 

Jade: Viele Menschen gruseln sich vor Clowns.

Wieso arbeitet ihr gerne in der Geisterbahn?

Sam: Das klingt jetzt vielleicht sadistisch, aber das Adrenalin, das ausgeschüttet wird, wenn man jemanden erschreckt hat … das ist schon geil! Und das Cliché ist übrigens wahr: Je größer sie sind, desto mehr weinen sie.

Erschreckt ihr euch bei der Arbeit auch manchmal gegenseitig?

Jade: Klar! Wer es schafft, einen der anderen zu erschrecken, bekommt Bonuspunkte!

Seid ihr ängstlich?

Sam: Beim Horror-Filme gucken? Nein. In Geisterbahnen? Auf jeden Fall! Und nachts auf der Straße sowieso. Inzwischen habe ich dann immer die allerschlimmsten Szenarien im Kopf.  

Jade: Ja! Ich bin definitiv nicht mehr so ängstlich wie früher, aber auch lange nicht immun. Ich werde normalerweise als Testperson genutzt.

Könnt ihr überhaupt noch in andere Geisterbahnen gehen oder ist das langweilig, weil ihr wisst, was dahinter steckt?

Sam: Ich mache mir da immer noch in die Hosen. Auch wenn man die kleinen "Tricks und Kniffe" kennt, wird man immer wieder in diese Welt hineingesogen. Einige der besten Geisterbahn-Schauspieler, die ich kenne, sind riesige Angsthasen. Das finde ich sehr beeindruckend. Die stellen sich jeden Tag, wenn sie zur Arbeit kommen, aufs Neue ihrer Angst.

Jade:  Ich habe immer noch großen Spaß in der Geisterbahn und finde es total interessant – besonders jetzt, wo ich Teilhaberin einer Firma bin, die sie designt und baut.

Großbritannien: "The-Walking-Dead" mit Loop - Achterbahn trifft auf Zombies

Dieser Artikel erschien bereits am 13. April 2018 auf neon.de. Aus aktuellem Anlass haben wir ihn noch einmal aus dem Archiv geholt.

Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.