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TV-Doku "Leaving Neverland": "Verunglimpfung seines Andenkens": Michael-Jackson-Fans ziehen vor Gericht

Nachdem in der TV-Doku "Leaving Neverland" schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson erhoben worden sind, wollen Anhänger seinen Ruf wiederherstellen: Drei französische Fanclubs reichten nun Klage gegen die beiden mutmaßlichen Opfer, Wade Robson und James Safechuck, ein.

Michael-Jackson-Fans

Mit "Innocent"-Plakaten (deutsch: "unschuldig") demonstrierten die Anhänger von Michael Jackson in London vor den TV-Sendern, die Dokumentation "Leaving Neverland" ausstrahlen

Picture Alliance

Es vergeht derzeit kein Tag, an dem nicht über Michael Jackson berichtet wird. Die TV-Doku "Leaving Neverland", in der schwere Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs gegen den Musiker erhoben werden, hat ein immenses weltweites Echo ausgelöst: Mehrere Radiosender wollen Jacksons Songs nicht mehr spielen. Die Simpsons-Macher verbannen die Folge mit seinem Gastauftritt. Der Ruf des "King of Pops" scheint endgültig ruiniert zu sein.

Mit einer Klage wollen seine Fans das nun verhindern: Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, haben drei französische Fanclubs Klage gegen Wade Robson und James Safechuck eingereicht – also die beiden Männer, die in der Dokumentation Jackson vorwerfen, sie in den späten 80er- und frühen 90er-Jahren sexuell missbraucht zu haben. Sie würden das Andenken des verstorbenen Popstars verunglimpfen, so der Vorwurf.

Vorwürfe schaden dem Ruf der Fans

Der Anwalt der Fanclubs, Emmanuel Ludot, sagte am Freitag, die Kläger wollen, dass die Pädophilie-Vorwürfe gegen Jackson diskreditiert werden. Safechuck und Robson hätten in "Leaving Neverland" "extrem schwerwiegende Vorwürfe" gegen Jackson vorgebracht, so Ludot. Dies betreffe nicht nur Jacksons Ruf, sondern "die gesamte Gemeinschaft seiner Fans". Wie weit die Fans mit dieser Klage kommen, soll nun ein Gericht im nordfranzösischen Orléans entscheiden. Dort sei laut Medienbericht für Juli eine Anhörung in der Angelegenheit geplant.

Emmanuel Ludot ist kein Unbekannter. In der Vergangenheit hatte der Anwalt schon einmal ein Verfahren im Zusammenhang mit Michael Jackson erfolgreich zu Ende geführt. Er hatte Jacksons Arzt Conrad Murray auf Schmerzensgeld verklagt. Der Vorwurf damals: Murray habe bei unzähligen Fans Leid ausgelöst, weil er Jackson das Narkosemittel verabreichte, das letztlich zu seinem Tod geführt hatte. Ein Gericht gab Ludot damals Recht. Allerdings verurteilte es den ehemaligen Arzt des Sängers lediglich zu einer symbolischen Strafzahlung von einem Euro.

Michael-Jackson-Fans kämpfen für ihr Idol

Die drei französischen Fanclubs sind nicht die einzigen Jackson-Anhänger, die gegen die Anschuldigungen ihres Idols ankämpfen. Zunächst versuchten die Erben Jacksons die Ausstrahlung von "Leaving Neverland" mit einer 100-Millionen-Dollar-Klage zu verhindern, ohne Erfolg. Inzwischen gehen seine Fans sogar auf die Straßen. Mit "Innocent"-Plakaten (deutsch: "unschuldig") demonstrierten seine Anhänger in London und dem niederländischen Hilversum vor den TV-Sendern, die die Doku ausstrahlen.

In der Tat liefert die TV-Dokumentation keine neuen Beweise. Vielmehr hat sie einen unlösbaren Zwiespalt ausgelöst: Auf der einen Seite steht die Unschuldsvermutung für Michael Jackson – und zwar solange, bis ihm etwas anderes bewiesen wird. Auf der anderen Seite sind zwei Menschen, die sagen, sei seien Opfer sexueller Gewalt geworden.

Quellen: "Guardian" / "stern"

rpw
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(