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Konzert in Moskau: Rammstein-Gitarristen küssen sich auf Bühne – und setzen Zeichen gegen Homophobie

Bei einem Konzert in Russland hat Rammstein ein Zeichen für die LGBT-Bewegung gesetzt – mit einem etwas anderen Bruderkuss. Menschenrechtler beklagen immer wieder brutale Übergriffe auf Schwule und Lesben in dem Land, die oft folgenlos blieben.

Moskau: Rammstein-Gitarristen küssen sich auf Bühne – und setzen Zeichen gegen Homophobie

Die Band Rammstein hat bei einem Konzert im Moskauer Luschniki-Stadion erneut ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt. Die Gitarristen Richard Z. Kruspe und Paul Landers küssten sich auf der Bühne im größten Fußballstadion Russlands. "Russland, wir lieben dich!" schrieben die Musiker auf Instagram.

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Россия, мы любим тебя! Photos: @jenskochphoto

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Erst vor wenigen Tagen positionierte sich Rammstein in Polen gegen Homophobie. Während ihrer Show schwenkte die Band die Regenbogenflagge. Im katholischen und sehr konservativ geprägten Polen ist das ein kräftiges Statement. Zuvor kam es auf einer Gay-Pride-Demo in Bialystok zu Übergriffen. Dabei flogen Steine und Hooligans attackierten Teilnehmer der Pride.