Liebe Kernschmelze

Liebe: Kernschmelze
Wenn Freunde sich verlieben, lassen sich oft starke Veränderungen an ihnen beobachten: Sie gehen auf einmal campen, hören Jazz, schauen Horrorfilme – obwohl sie all das vorher nie getan hätten.

Positiv betrachtet lernen sie Neues dazu. Dagegen kann man ja eigentlich nichts sagen. Manche Veränderungen sind aber so gravierend, dass sie eher als Selbstaufgabe bezeichnet werden müssen. Als Freund in der Beobachterrolle nervt das oft brutal. Die Verliebten scheinen gar nicht zu merken, wie absurd sich ihr verliebtes Ich von ihrem gewöhnlichen Ich unterscheidet.

Man kommt sich wahnsinnig unsympathisch vor, einen Verliebten zu kritisieren. Macht man einfach nicht. Dennoch: In der aktuellen NEON-Ausgabe (ab Seite 58) beschreibe ich, wie ich gegen diese Keine-Kritik-Regel verstoße.

Ein sehr guter Freund war dabei, sich vom Tierschützer zum Jäger zu verwandeln – natürlich aus Liebe. Er rief mich an, erzählte von einem Jagdausflug, den seine neue Freundin und er geplant hätten — ich konnte es nicht fassen. Und bin ehrlich gesagt ziemlich wütend geworden.

Dieser Fall brachte mich darauf, zu recherchieren, welchen Sinn Selbstaufgabe in der Liebe hat. Ich wollte verstehen, warum Menschen sich aus Liebe verbiegen – und ob sie vielleicht Recht haben damit. Die Ergebnisse meiner Recherche könnt ihr in der neuen NEON-Ausgabe (ab Seite 58) lesen.

Wie verändern sich deine Freunde, wenn sie frisch verliebt sind? Und wie findest du das?

Den kompletten Essay findest du in der Oktober-Ausgabe von NEON. Hier kannst du ein Probe-Abo bestellen.


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