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Twitter: "Trag ein schwarzes Kleid und lass dich überraschen": Dieses Date ist der blanke Horror

Wir alle haben schon mal ein schlechtes Date erlebt. Aber diese junge Frau schießt mit ihrem eindeutig den Vogel ab, denn das war ein echtes Trauerspiel – im wahrsten Sinne des Wortes.

So wird ein Date ganz schnell beendet

Es gibt ja viele Menschen, die sich inzwischen beim ersten Date nicht mehr einfach nur auf einen Drink oder zum Essen treffen wollen, sondern stattdessen lieber gemeinsam ins Museum oder zu einer Stadtführung oder sonstwas gehen wollen. Total verständlich! Schließlich kann man sich dabei auch prima unterhalten und erlebt noch dazu gemeinsam ein bisschen was.

Doch das Date einer Freundin von Twitter-Userin itssraych war ihr dann doch ein bisschen zu extravagant. Und itssraych war sogar so schockiert von der ganzen Sache, dass sie die Screenshots der Erklärung prompt mit dem Internet teilen musste – wo sie inzwischen bereits über 30.000 Menschen gefällt.

"Er sagte, 'Zieh ein schwarzes Kleid an und lass dich überraschen'", schreibt die Freundin, die Raych, vermutlich zwecks Anonymität "Bridget Jones" getauft hat. "Ich dachte mir: Ohhh, romantisch!" Sie hätten sich in seinem Auto nett unterhalten, bis der junge Mann schließlich an einem Krematorium angehalten habe. "Er hielt an und ich fragte ihn, ob das Benzin alle sei." Mutig. Andere hätten in diesem Moment vermutlich bereits die Beine in die Hand genommen.

Zum ersten Date kam (fast) die ganze Familie…

"Er sagte: 'Nein, ich brauchte einfach dringend jemanden, der mich zu dieser Sache begleitet. Und ich dachte, wenn ich es dir vorher sage, kommst du garantiert nicht." Zu diesem Zeitpunkt habe sie realisiert, dass es nicht mehr wirklich möglich sei, sich noch elegant aus der Affäre zu ziehen. "Ich dachte: Scheiß drauf, was ist das Schlimmste, was passieren kann? … Es war die Beerdigung seiner Großmutter." Um sie herum hätten Menschen geweint und sie habe nicht einfach verschwinden können, aus Respekt vor den Trauernden. "Und stell dir mal vor, du bestellst dir ein Uber zum Beerdigungsunternehmen." Also sei sie geblieben.

"Den Vater habe ich nicht getroffen, aber die Mutter. Die wirkte, als hätte sie irgendwelche Beruhigungsmittel genommen. Und ich habe die ganze Zeit diesen völlig fremden Typen getröstet, während er seine Familie begrüßte." Schließlich habe sich herausgestellt, dass er einige Wochen zuvor von seiner Freundin verlassen worden sei. Und da sich alle schon so darauf gefreut hätten, sie kennenzulernen, habe er sie kurzerhand ersetzt.

"Zur Totenwache bin ich aber nicht geblieben. Ich hab ihm gesagt, dass er mich nach dem Gottesdienst nach Hause fahren soll." Während der Zeremonie habe er übrigens weinend ihre Hand gehalten. Vielleicht nicht die Art Körperkontakt, die sie sich bei einem ersten Date vorgestellt hatte…

Onlinedating
jgs
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
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