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Social Media: Keine Baby-Bilder erwünscht: Kondomfirma entwickelt "Baby Blocker"

Seit der Geburt des Royal Babys ist dein Feed voll von süßen Baby-Bildern und das nervt dich hart? Eine Kondomfirma hat jetzt die Rettung für dich entwickelt.

Baby Blocker

Du hast die Schnautze voll von ultrasüßem Baby-Content? Vielleicht ist der "Baby Blocker" genau deine Rettung.

Unsplash

In deinem Umfeld fängt so langsam das Kinderkriegen an, aber du bist gerade eher damit beschäftigt, deine Zimmerpflanzen am Leben zu halten? Außerdem nervt dich, dass die stolzen Eltern auch wirklich immer der Meinung sind, dass ihr Kind das süßeste von allen ist, weil für dich alle Neugeborenen gleich und auch irgendwie eklig aussehen? Hört sich nach dir an? Dann ist dieses neue Tool genau das Richtige für dich! Die Kondomfirma "Skyns" hat jetzt einen "Baby Blocker“ gelauncht. Was erstmal klingt wie ein dummer Scherz, ist voller Ernst.

Der "Baby Blocker" funktioniert quasi wie ein Social-Media-Verhütungsmittel, ähnlich einem Ad-Blocker. Die Chrome-Erweiterung sucht sowohl die Bildunterschriften, als auch die Bilder selbst nach Baby-Content ab und ersetzt die Bilder mit, wie der Kondomhersteller schreibt, "besseren".

Achtung: Für frischgebackene Eltern könnte dieses Video extrem unlustig sein!

In einem Werbeclip stellte die Firma die Google-Chrome-Erweiterung unterhaltsam vor:

"Babys – jede Sekunde werden vier von ihnen geboren", sagt eine angenehme Frauenstimme zu Spieluhrmusik und Baby-Stock-Footage. "Und was machen Eltern mit ihren Wonneproppen? Ihr Glück teilen!", ob wir das wollen oder nicht. Es folgt ein Posting-Geballer von unglaublich süßen Babyfotos. "Für sie ist es zu spät, ein Kondom zu benutzen, also mach du es: Mit dem 'Baby Blocker.'" Wo einige von uns sich vor Lachen wegschmeißen können, schauen andere bestimmt entgeistert drein. 

Um eines klarzustellen: Natürlich gönnen wir allen frischgebackenen Mamas und Papas ihr Glück, doch wir können uns vorstellen, dass die Spaß-Anwendung auch einen ernsten Zweck erfüllen könnte. Denn für manche ist es vielleicht schmerzlich, ständig Babyfotos zu sehen, wenn sie beispielsweise keine eigenen Kinder bekommen können oder eine Fehlgeburt erlitten haben. Ob die Kondom-Firma daran gedacht hat? Wohl eher nicht. Und trotzdem könnte eben deshalb der kostenlose "Baby Blocker" mehr als ein unterhaltsamer Marketing-Gag sein.

Du brauchst unbedingt den "Baby Blocker"? Hier kannst du dir die Erweiterung im "Chrome Web Store" holen.

Ein Junge mit braunen Locken und geringeltem T-Shirt lacht und hält dabei ein gelbes Skateboard hinter dem Rücken
ivy