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Interview

Verhütung: Rund 1,4 Millionen Frauen in Deutschland nehmen die falsche Pille - eine Frauenärztin erklärt, woran das liegt

Die Antibabypille ist in Deutschland noch immer das Verhütungsmittel Nummer eins – und das, obwohl immer mehr Frauen über Nebenwirkungen klagen. Woran liegt das? Wir haben mit einer Frauenärztin über die Verschreibung der Pille gesprochen.

Antibabypille und ihre Alternativen: Natürliche Verhütung

Immer mehr junge Frauen wollen weg von der Antibabypille und hormonfrei verhüten

Getty Images

Vor zweieinhalb Jahren habe ich die Pille abgesetzt. Nicht, weil ich schwanger werden wollte, sondern weil ich immer mehr das Gefühl hatte, dass die Pille in meiner Psyche rumpfuscht. Seit ich 15 war nahm ich die Pille, weil ich oft so starke Schmerzen hatte, dass ich nicht in die Schule konnte. Für meine Frauenärztin war sofort klar: Nimm die Pille, dann gehen die Schmerzen weg. Ich habe weder Infos über Alternativen bekommen, noch eine Warnung vor den Nebenwirkungen. Die habe ich irgendwann am eigenen Leib erfahren. Und ich bin nicht alleine.

Eine bundesweite Studie der Online-Arztpraxis Zava kommt zu dem Schluss, dass schätzungsweise rund 1,4 Millionen Frauen in Deutschland ein für sie ungeeignetes Pillenpräparat einnehmen. In der Studie spricht jede fünfte Frau (22 Prozent), die unter Beschwerden leidet, diese nicht beim Arzt an. Ein Grund: 31 Prozent sehen den Zusammenhang zwischen der Einnahme und den Beschwerden gar nicht. Und 11 Prozent haben das Gefühl, die Beschwerden nicht mit ihrem Gynäkologen besprechen zu können. Genauso ging es mir auch.

Kostengründe, kaum Wissen aus der Ausbildung - die Pille ist für Ärzte der einfachste Weg

Nachdem ich auf Youtube immer mehr Videos von Frauen gefunden hatte, die über dieselben Probleme sprachen und denen es nach dem Absetzen der Pille viel besser ging,  wollte mich über alternative Verhütungsmethoden informieren. Ich musste zu drei verschiedenen Frauenärztinnen, bis ich nach zwei Jahren endlich eine fand, die mich nicht davon abbringen wollte, in Zukunft hormonfrei zu verhüten. Ich persönlich habe mich dann vor zweieinhalb Jahren für den (noch recht neuen) Kupferperlenball entschieden – und bin super zufrieden.

Aber wie kann es sein, dass Frauenärzte in Deutschland so schnell die Pille verschreiben und keine Alternative bieten? Dorothee Struck ist selbst Gynäkologin und hat mehrere Bücher über hormonfreie Verhütung geschrieben, unter anderem "Natürlich verhüten". Im Interview mit NEON erklärt sie, warum so viele Frauen in Deutschland automatisch an die Pille geraten.

Bücher: Natürliche Familienplanung und Verhütung von Dr. med. Dorothee Struck

Mehr Infos zum Thema Natürliche Familienplanung und Verhütung gibt es in dem Buch "Natürlich Verhüten" von Dr. med. Dorothee Struck. Sehr ausführlich behandelt sie das Thema auch in ihrem Buch "Verhüten ohne Hormone", das gerade überarbeitet in der zweiten Auflage erschienen ist. 

Woran liegt es, dass die Pille von Frauenärzten so schnell verschrieben wird?

Dass die Pille immer noch so schnell verschrieben wird, liegt zum einen am Zeitmangel. In Schleswig-Holstein wird einmal im Jahr Verhütungsberatung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, ich glaube, mit 11,90 Euro aktuell – das ist ein Witz. In Kassen-Praxen sind pro Patientin elf Minuten für eine Untersuchung im Quartal vorgesehen: reden, untersuchen, Befund mitteilen und hinterher dokumentieren. Es muss also schnell gehen. Ich habe eine Privatpraxis, ich kann mir zum Glück mehr Zeit nehmen. Auf der anderen Seite ist die Pille so verführerisch, weil sie so viele Sachen mit einem Schlag erledigt: regelmäßiger Schein-Zyklus, weniger Schmerzen, weniger starke Blutung und natürlich Verhütung.

Viele Frauen, die die Pille nehmen, leiden an Beschwerden. Warum klären gefühlt so wenig Frauenärzte über Alternativen zur Pille auf?

In meinem Studium hatten wir genau eine Doppelstunde über Verhütung, das war Anfang der Neunziger. Eine Stunde wurde über die verschiedenen Pillentypen geredet, eine halbe Stunde darüber, wie man steril eine Spirale legt, dann wurde das Kondom erwähnt und der Professor trat ab. Fertig. Nichts zum Thema Diaphragma, nichts zur natürlichen Familienplanung (NFP), obwohl es auch damals schon gute Bücher darüber gab. Ich habe mir NFP damals mit einem Buch aus der Uni-Bibliothek selbst beigebracht, ich war 19. Ich bin über das feministische Frauengesundheitszentrum kurz danach auf das Diaphragma gekommen, nicht über den Unterricht an der Uni. In der Facharztausbildung wurde das Thema Verhütung vor kurzem überhaupt erst in den Ausbildungs-Katalog aufgenommen. Dazu kommt: Die meisten Gynäkologen machen ihre Ausbildung an Kliniken, das heißt, sie können alle einen Notkaiserschnitt machen – und das ist auch gut so – aber Verhütungsberatung spielt für die meisten Kollegen in der Facharztausbildung überhaupt keine Rolle. 

 Inwiefern spielt die Pharmaindustrie eine Rolle?

Ende der Neunziger war ich auf einem Facharzt-Vorbereitungskurs, dort sagte ein bekannter Professor zu Verhütung: "Sie sitzen dann in ihrer Praxis, es kommen die Pharmareferenten, die bringen Ihnen die Proben von den Pillen vorbei. Sie brauchen nur zwei Schubladen: die obere für die 20/30µg Ethinylestradiol-Pillen und die untere für alle anderen Pillen. Wenn dann eine Patientin mit der Pille verhüten will, geben Sie ihr eine Musterpackung aus der oberen Schublade. In 80 Prozent der Fälle passt das – und wenn sie nach drei Monaten unzufrieden ist, dann können Sie überlegen, ob sie was anderes braucht." Das war alles, was wir dort zum Thema Pillenverordnung gelernt haben.

Und seither hat sich nichts geändert?

Mittlerweile gibt es Kurse für angehende Fachärzte wie den "Pillenführerschein"– aber wenig über alternative Verhütungsmethoden. Viele medizinische Kongresse werden von großen Pharmaunternehmen gesponsort. Die stellen natürlich gute Pillen her, denn es sind ja auch gute Medikamente gegen bestimmte Beschwerden und eine sichere Verhütung, aber dann gibt es auf diesen Kongressen halt ganz viel Infomaterial über die Pille und Co. und vielleicht einen Stand mit Diaphragmen, ein oder zwei mit nicht-hormonelle Spiralen und das war’s dann.

Ein weiteres Problem ist, dass die Verhütungsberatung zu Lasten der Krankenkassen nur für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel gedacht ist. Das sind dann die Pillen, die Spiralen und das Implantat. Ich merke aber, dass besonders bei den jungen Kolleginnen Interesse für NFP und Co. aufkommt. Die letzten Jahre tut sich was. Lange war ich gefühlt eine einsame Fackelträgerin für nicht-hormonelle Verhütung.

+++ Hier geht es zum zweiten Teil des Interviews mit Dr. Struck über die Natürliche Familienplanung (NFP) +++

mit DPA (Zava-Studie)
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg