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Psychologie: Eine Studie behauptet, es gäbe nur vier Persönlichkeits-Typen – Welcher wärst du?

Seit Jahren kämpfen Menschen dagegen an, andere in Schubladen zu stecken – doch sobald es um Persönlichkeits- und Psycho-Tests geht, machen wir es uns in unseren Kisten gemütlich. Eine neue Studie stellt uns vier zur Auswahl.

Psychologie: Studie zu Persönlichkeits-Typen

Laut einer neuen Studie der Northwestern University sollen sich Menschen in vier Persönlichkeits-Typen einordnen lassen

Unsplash

Schon die Bravo hat uns in unserer Kindheit eingetrichtert: Es gibt diese drei/vier/fünf/... verschiedenen Geschwister-/Single-/Make-up-/... -Typen – und in eine dieser Schubladen passt auch du pubertäres Häufchen Unsicherheit hinein. Seit Jahren kämpfen wir gegen den generalisierenden Stempel auf unserer Stirn – doch bei Psycho-Tests machen wir gerne eine Ausnahme. (Wieso solltest du sonst wissen wollen, welcher Typ aus der vergangenen Staffel "Bachelorette" du wärst?!)

Wissenschaftler der Northwestern University haben sich durch mehr als 1,5 Millionen Ergebnisse von Online-Fragebögen gekämpft und sind zu einer interessanten (oder ernüchternden) Einsicht gekommen: Menschen lassen sich in vier Persönlichkeits-Typen einteilen – und wir wollen natürlich wissen, zu welchem wir gehören. In der Psychologie sind Einteilungen dieser Art sehr umstritten – zu klein die Testgruppen, nicht nachvollziehbar die Ergebnisse. "Persönlichkeits-Typen existierten nur in Selbsthilfe-Büchern und hatten keine Berechtigung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften", sagte Luis Amaral, der Leiter der Studie, laut "Science Daily". "Doch jetzt denken wir, dass sich das wegen dieser Studie ändern wird."

Aus fünf Faktoren werden vier Persönlichkeits-Typen

In der Persönlichkeits-Psychologie gibt es das Fünf-Faktoren-Modell, nachdem sich die Persönlichkeit eines jeden Menschen in die Skalen Aufgeschlossenheit, Gewissenhaftigkeit, Geselligkeit, Empathie und Verletzlichkeit einordnen lässt. Dies konnte auch das Team der Northwestern University feststellen und kam nach der Entwicklung neuer Algorithmen auf vier verschiedene Persönlichkeitstypen, die auf den fünf Faktoren basieren: 

  • Durchschnittlich: Dieser Typ ist verletzlich und gesellig, aber weniger aufgeschlossen – wie die meisten Menschen. Frauen seien eher "Durchschnittstyp" als Männer. 
  • Zurückhaltend: Wie der Name schon verrät, ist dieser Typ weniger aufgeschlossen und eher introvertiert, dafür aber emotional stabil und nicht neurotisch. Trotz ihrer Zurückhaltung ein angenehmer und gewissenhafter Zeitgenosse.
  • Vorbildlich: Diese Menschen sind wenig verletzlich, aber sehr aufgeschlossen, gewissenhaft, gesellig und empathisch. Meist haben sie mehr Lebenserfahrung als andere. Außerdem gehören Frauen eher zu den "Vorbildern" als Männer. 
  • Egozentrisch: Ein sehr geselliger Typ, dafür aber unterdurchschnittlich aufgeschlossen, gewissenhaft und empathisch. Mit steigendem Alter werden sie weniger egozentrisch.

Ergebnisse dieser Größenordnung: Das Internet macht's möglich

Ohne das Internet wäre es laut dem Forscher nicht möglich gewesen, eine solche Masse an Antworten aus Persönlichkeits-Quizzen untersuchen zu können. Diese Tests sind bei den Internetnutzern sehr beliebt, denn sie wollen gerne mehr über sich selbst erfahren. So konnte diese enorme Masse von über 1,5 Millionen Befragten überhaupt erst zusammen kommen.

"Wenn wir uns eine große Gruppe von Menschen anschauen, können wir erkennen, dass es Trends gibt und dass manche Menschen mit der Zeit ihre Charaktereigenschaften verändern", sagt Forschungsleiter Amaral. Also keine Panik, falls du deiner Meinung nach zum falschen Typ Mensch gehörst: Niemand muss für immer in seiner Persönlichkeits-Schublade feststecken.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.