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Unglaublich großzügig: Zum Valentinstag: Obdachloser Australier denkt sich ein besonderes Geschenk aus

Als Lance Smith den Obdachlosenzeitungs-Verkäufer Cameron trifft, glaubt er seinen Ohren kaum: Cameron freut sich schon wahnsinnig auf den Valentinstag, denn er hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. 

Obdachloser Australier verschenkt zum Valentinstag Rosen

Cameron hat selbst nicht viel – und überlegte sich trotzdem ein ganz besonderes Valentinstagsgeschenk

Viele Menschen nennen den Valentinstag den "Tag der Floristen", da er der Blumenindustrie in die Taschen spielt. Dass das nicht immer schlecht sein muss, beweist nun eine süße Geschichte aus Australien.

Als Lance Smith am vergangenen Samstag zum Nobbys Beach in Newcastle, Australien, fährt, bemerkt er einen Mann mittleren Alters, der die "Big Issue", eine Obdachlosenzeitung, verkauft. "Als ich an ihm vorbei in ein Café lief, lächelte er mich an und sagte 'Ich wünsche Ihnen noch einen wundervollen Tag!'", schreibt Lance auf Facebook. Er holt sich einen Kaffee und geht zurück zu dem freundlichen Herren. "Ich habe ihm eine Zeitung abgekauft und gefragt, ob ich mich zu ihm setzen darf."


Die beiden Männer kommen ins Gespräch. Cameron erzählt Lance, dass er seit vielen Jahren immer wieder auf der Straße lebe. Seit er die Diagnose Schizophrenie und Depression bekam, habe er außerdem Probleme, einem regulären Job nachzugehen. Doch seit einigen Monaten verkaufe er nun die Obdachlosenzeitung. "Er erzählte mir, dass seine Depressionen seitdem viel besser geworden seien, er habe endlich wieder einen Grund, morgens aus dem Bett aufzustehen." Und Cameron verdient endlich wieder eigenes Geld! Sein Rekord bisher: Zehn Zeitungen an einem Tag. Das sind immerhin 35 Dollar.

Thank you so much to everyone for the love and support! Happy Valentines Day to all. This is Cameron 😍❤️🌹

Gepostet von Lance Smith am Mittwoch, 14. Februar 2018

Eine besondere Idee zum Valentinstag

Doch dann sagt Cameron etwas Überraschendes: "Er erzählte mir, dass er sich schon sehr auf den Valentinstag freut", schreibt Lance Smith weiter. "Als ich fragte wieso, erzählte er mir, dass er vorhabe, Rosen im Wert von 100 Dollar zu kaufen und sie zu verteilen. Ich fragte wieviel er dafür verlangen wolle und er sagte: 'Nichts, ich will sie verschenken. Ich mag es zu sehen, wie sich die Menschen freuen.'"

Gesagt, getan. Am Dienstag, einen Tag vor Valentinstag, fahren Lance und Cameron gemeinsam in den Supermarkt. "Wir haben 100 Rosen für 100 Dollar gekauft. Er 50 und ich 50. Morgen früh, am Valentinstag, wird er ab halb acht Uhr morgens am Nobbys Beach stehen, die 'Big Issue' verkaufen und Rosen verschenken."

Und genau das tat Cameron. Auch sein Arbeitgeber "Big Issue" reagierte und schrieb auf Twitter zu einem Foto des glücklichen Verkäufers: "Das ist Cameron, der Mann des Tages, mit einer der 100 Rosen, die er heute an der Gold Coast verschenkt hat. Es war wundervoll, beobachten zu können, wie seine Geschichte so viele Menschen verzaubert." Wie viele Zeitungen Cameron am Ende des Tages zu seinen Rosen verkauft hat, ist nicht bekannt. Aber eines ist sicher: Er will seinen Mitbürgerinnen ab sofort jedes Jahr den Valentinstag versüßen.

Ein Pärchen-Foto in einem zersprungenen Bilderrahmen
jgs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.