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Horror-Date: Wenn sie beim ersten Date eine Freundin mitbringt und dich komplett ignoriert

Stellt euch vor, ihr habt ein Date mit der Person, auf die ihr schon eine Ewigkeit steht. Klingt im ersten Moment gut. Für den besten Freund unseres Autors war es aber der blanke Horror.

Horror-Date: Ein Mann ist gelangweilt, während sich zwei Frauen unterhalten

Da erhofft man die große Liebe – und stattdessen wird das Date der reinste Horror

Spät abends klingelt mein Handy. Ich geh ran. Mein bester Freund ist dran und redet ohne Begrüßung einfach los: "Sie ist einfach mal mit einer Freundin gekommen. Was stimmt denn nicht mit ihr?" Ich habe keine Ahnung worum es geht, höre aber einfach mal weiter zu: "Du weißt doch ich habe mich mit Eileen* getroffen."

Da macht es Klick. Achja, Eileen. Stimmt. Sie ist das Mädchen, in das er seit einiger Zeit verknallt ist. Intelligent, witzig, gutaussehend und immer nett, wenn man sie getroffen hat. Nur war sie seit einigen Jahren in einer Beziehung. Doch die ist vor wenigen Wochen in die Brüche gegangen. Sie hat Schluss gemacht. Daraufhin haben die beiden hin und her getextet. Und nun haben sie sich auf ein erstes Date getroffen – das hat er zumindest gedacht.

Die mitgebrachte Freundin beim ersten Date

Denn als sie sich in einer Shisha-Bar irgendwo in Hamburg treffen, kommt sie nicht allein. Sie bringt eine Freundin mit: "Du weißt ja, dass ich eh schon nervös genug war. Aber das hat das Treffen für mich so unangenehm gemacht. Ich war extrem eingeschüchtert", gesteht er mir. 

"Aber du hast hoffentlich trotzdem den Mund aufgekriegt, oder?", frage ich ihn. "Naja, ich hatte überhaupt nicht die Möglichkeit irgendetwas zu sagen", antwortet er. Die zwei hätten sich ausschließlich miteinander unterhalten und ihn die meiste Zeit ignoriert. Nach zwei Stunden des Rumsitzens und Nichts-sagens sei er schlecht gelaunt gewesen und habe gehen wollen. Ein Wunder, dass er den Mist überhaupt zwei Stunden ausgesessen hat. Auf einmal habe sie wieder interessiert geschienen: "Sie hat gefragt, ob sie noch zu mir kommen kann", erzählt er mir.

Zweistündiges Anschweigen auf dem Sofa

"Bitte was?", hake ich nach. "Nach eurem ersten Date wollte sie zu dir nach Hause?" Das habe ihn auch überrascht, dennoch habe er sich breitschlagen lassen. Angeblich hätten sie dann zwei Stunden nebeneinander gesessen und "kaum miteinander gesprochen". Irgendwann habe es ihm gereicht: "Ich habe sie einfach nach Hause geschickt. Ich habe alles versucht – also ein Gespräch mit ihr zu führen. Aber sie ging auf Nichts ein", meint er. Einen Tag später erfährt er, dass sie wieder mit ihrem Exfreund zusammengekommen ist.

Ob es jetzt mehr an ihm oder an ihr gelegen hat, dass das Date alles andere als perfekt lief, sei mal in den Raum gestellt. Auf jeden Fall wird es in seinem Gedächtnis auf ewig als "richtiges Horror-Date" vermerkt sein. 

*In Wirklichkeit heißt Eileen übrigens anders.

Wenn auch Ihr ähnlich schlechte "Date-Erfahrungen" hattet, schreibt uns eine E-Mail an leseraufruf@stern.de und in die Betreffzeile das Stichwort "Horror-Date". Wir veröffentlichen die schönsten Eurer Geschichten!

Ein Mann und eine Frau im Kino

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.