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Klingt illegal, ist es aber nicht: Der Vater ist ihr Sohn: US-Amerikanerin bringt eigenes Enkelkind zur Welt

Patty Resecker hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht. Vater des kleinen Kross ist ihr Sohn. Wie das funktioniert und wieso es ganz schön skurril, aber auch ein großer Liebesbeweis ist. 

Cody und Kayla (r.) Jones und Codys Mutter Patty Resecker

Haben gemeinsam ein Baby bekommen: Cody und Kayla (r.) Jones und Codys Mutter Patty Resecker

Klingt ein bisschen merkwürdig – und das ist es auch. In Texarkana, Arkansas hat zum neuen Jahr ein kleiner Junge das Licht der Welt erblickt. Kross Allen Jones ist sein Name, er wiegt knapp 3,6 Kilogramm, ist kerngesund und putzmunter. Das Wunderliche: Auf die Welt brachte ihn seine Oma. Wie bitte? Genau. Kross ist das Ergebnis einer Leihmutterschwangerschaft – die US-Amerikanerin hat das Kind ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter ausgetragen. Ah ja.

Bereits Anfang letzten Jahres, vor Beginn der Schwangerschaft, hatte die Familie für ihre Pläne mediale Aufmerksamkeit bekommen. In einem Interview mit dem US-TV-Sender KSLA erklärte Kayla Jones damals, wie es zu der Entscheidung kam. Sie und Ehemann Cody waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit vier Jahren verheiratet, wollten gemeinsam eine Familie starten. Doch wegen einer OP im Alter von 17 Jahren war es Kayla nicht möglich, selbst ein Baby auszutragen. Auftritt Schwiegermutter Patty Resecker. Kayla damals: "Ich bin froh, dass es jemand ist, dem ich trauen kann." Auch Pattys Sohn Cody war begeistert von der Idee: "Ich finde, es ist definitiv etwas Besonderes, dass sie ja im Grunde ihr eigenes Enkelkind austragen wird." Kann man so sagen, ja.

Skurril oder nicht: Die kleine Familie ist überglücklich, fieberte monatelang auf die Ankunft des kleinen Kross hin. Kurz nach der Geburt sagte Patty Resecker KSLA: "Er ist hier. Ich denke, meine Arbeit ist getan. Jetzt können wir uns einfach alle zurücklehnen und uns über ihn freuen." Auf die Frage, ob sie noch ein weiteres Kind für ihren Sohn und ihre Schwiegertochter austragen würde, antwortete sie lachend: "Darüber müssten wir dann reden." 

Leihmutterschaft – die Gesetzeslage

In Deutschland ist die Praxis der Leihmutterschaft nach dem Embryonenschutzgesetz von 1990 illegal. Bei Verstoß wird hierbei jedoch nicht die Leihmutter belangt, sondern der Arzt, der die In-Vitro-Fertilisation vorgenommen hat. Der Grund: Nach deutschem Recht bestimmt die genetische Abstammung eines Kindes aus einer Leihmutterschaft nicht unbedingt ein rechtliches Abstammungsverhältnis zu den sogenannten "Wunscheltern". Somit könnte es zu undurchsichtigen Rechtsstreits kommen, in denen die familiäre Zugehörigkeit des Kindes geklärt werden müsste. Dem soll vorgebeugt werden.

In anderen Ländern sieht die Rechtslage anders aus. So ist die kommerzielle Leihmutterschaft, also eine, bei der die Leihmutter für ihren Aufwand finanziell entschädigt werden darf, beispielsweise in Russland, Georgien und einigen Teilen der USA erlaubt. (So auch im Bundesstaat Arkansas, wo Kayla, Cody und Patty leben.) Eine altruistische Leihmutterschaft, also eine, bei der die Leihmutter nicht entschädigt wird, ist zusätzlich beispielsweise in Ländern wie Kanada und Australien erlaubt. 


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.