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Über 28 Milliarden Besuche im Jahr PornHub enthüllt: Diese Pornos haben die Deutschen 2017 am meisten geschaut

Wie sexuell ist Porno-Inhalt auf Instagram?
Instagram gehört zu den Plattformen, auf denen Models und Stars an ihrem Image feilen. Auch Porno-Sternchen haben die Fotoplattform für sich entdeckt: Sie zeigen sich dort gerne freizügig, teilen aber auch ihr Privatleben. Kendra Lust zeigt sich beim Einkaufen. Nikki Benz macht Partyfotos mit Freundinnen, Rachel Starr nimmt ihre Follower mit zum Sport und Christy Mack stellt ihre Haustiere vor. Doch wer glaubt, so harmlos gehe es immer auf den Accounts zu, hat sich getäuscht. Häufig sind nackte Körper, eindeutige Posen und sogar Szenenbilder aus Pornofilmen an der Tagesordnung. Diese unzensierte Darstellung sexueller Inhalte auf Instagram ist für viele User ein Rätsel. Insbesondere vor dem Hintergrund der Zensierungswelle des vergangenen Jahres. Hierbei traf es eine Feministin und Künstlerin besonders Hart. Stephanie Sarley ist Videokünstlerin und Illustratorin in Oakland. Eindeutig zweideutig streichelte sie auf ihre Instagram-Account halbierte Früchte. Nachdem sie dieses Bananenbild postet, wird ihr Account gesperrt. Sarley ficht das an. Sechs Tage später ist ihr Profil wieder online. Das war für Instagram zu viel Sex! Deshalb entfernten sie die Inhalte. Doch auch weitere Accounts wurden zensiert: All diese Beispiele entsprechen laut Instagram nicht den "Community Guidelines": "Wir wissen, dass es sein kann, dass Personen Bilder von Nacktheit als künstlerische oder kreative Darstellungsform teilen möchten. Aus verschiedenen Gründen ist die Darstellung von Nacktheit auf Instagram jedoch nicht zulässig." Wer seinen Account also weiterhin behalten möchte, sollte sich besser an die strengen Nacktheits-Regeln der Social Media Plattform halten. Während weibliche Brustwarzen tabu sind, sind pornografische Posen jedoch weiter geduldeter Teil der Plattform. 
Eine Anfrage des stern zu dieser Diskrepanz blieb bisher unbeantwortet. 



Update: Mittlerweile hat sich Instagram auf unsere Anfrage hin geäußert: "Es ist nicht immer einfach, die richtige Balance zu finden, sodass die Menschen sich frei ausdrücken können, und gleichzeitig ein angenehmes Erlebnis für unsere weltweite und kulturell vielfältige Community aller Altersgruppen zu schaffen, aber wir geben unser Bestes."
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Niemand weiß, was wir auf Porno-Seiten suchen? Von wegen! Wieder einmal hat PornHub die Statistiken des vergangenen Jahres herausgebracht und die sind aufschlussreich. 

Porno gucken – das passiert heimlich zu Hause, hinter verschlossenen Türen, vielleicht mit einem Partner, wahrscheinlich alleine. Auf jeden Fall soll nicht die ganze Welt wissen, zu welchen Bewegtbildern wir uns am liebsten vergnügen. 

Und doch veröffentlicht die Erotikplattform PornHub jedes Jahr eine Statistik der meist gesuchten Begriffe auf ihrer Seite. Rund 81 Millionen User besuchen die Seite pro Tag und wedeln potenziell auch, was die Palme hält. Das macht einen Gesamtwert von knapp 28,5 MILLIARDEN Besuchen im Jahr.

Die Top 20 der Länder, aus denen der meiste Traffic auf die Seite kommt, machen etwa 80 Prozent des Gesamtwerts aus. Platz eins? Die USA. Darauf folgt Großbritannien mit nicht einmal halb so vielen Nutzern. Deutschland hält sich wacker auf Platz sieben. 

Laut der Statistik ist der liebste Tag fürs Onanieren der Sonntag, am Freitag hingegen werden die Hände wohl eher dazu genutzt, den Gin Tonic zu halten und echte Sexualpartner kennenzulernen. 

Diese Pornos schauen die Deutschen 

Da sich Deutschland in den Top 20 befindet (wer braucht schon WM-Titel, wenn er viele Pornos gucken kann), bekommen wir sogar unsere eigene Auflistung der meist gesuchten Begriffe 2017.

Auf Platz 1: German. Platz 2: Deutsch. Platz 5: German Teen. Und Platz 6: German Dirty Talk. Soso. Man hat's also gern heimatlich unter der Bettdecke. Die Plätze 9 (Joi) und 10 (Hentai) mussten wir erst einmal googeln. Bei Joi handelt es sich um Anleitungen zur Masturbation beim Manne. Gut möglich also, dass dieses Video erst einmal angeschaut wird, bevor der Rest folgen kann. Eins nach dem anderen eben. Nicht, dass da Fehler passieren. Bei Hentai handelt es sich um Anime-Pornos. Das lassen wir einfach mal so stehen - und werden die Sailor-Moon-Zeile "halt den Mondstein fest und spür die Kraft" nie wieder mit den gleichen Augen sehen. Nie wieder.

Auch interessant: Die Kategorien Fetisch, Pinkeln und Bondage haben im letzten Jahr am meisten dazu gewonnen. 

Porno-Statistik Deutschland
Eins wird auf den ersten Blick klar: Die Deutschen stehen auf deutsche Muttis. Na dann.
© PornHub

Pornos in Zahlen

25 Milliarden mal gaben Nutzer weltweit Suchbegriffe in die Maske ein. Das entspricht etwa 50.000 Suchen pro Minute und 800 Suchen pro Sekunde.  

Genau 4.052.543 Videos wurden 2017 in die Welt von PornHub geladen. Um sich alle Videos aus dem letzten Jahr anzusehen, bräuchte man etwa 595.482 Stunden. Oder 24.811 Tage. Oder 68 Jahre. 

Die Daten die dabei übertragen wurden, reichen aus, um jedes zur Zeit genutzte iPhone auf der Welt zu füllen. Läuft. 

jgs

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