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Couch statt Club: Studie: Ab diesem Alter hörst Du auf zu feiern

Steilgang bis ins hohe Alter? Laut einer britischen Studie ist damit ab einem gewissen Punkt Schluss. Die Gründe liegen dabei eigentlich auf der Hand: Familie, Job - und der Kater am nächsten Morgen.

Studie: In diesem Alter hörst du auf zu feiern

Paaarty! Aber nur, bis du 31 Jahre alt bist - so das Ergebnis einer neuen Studie. (Symbolbild)

Wenn dir trotz moderatem Alkohol-Konsum noch der Schädel von letzter Nacht brummt, du der Feierei mittlerweile eh jeden Sinn absprichst und ohnehin viel lieber auf der Couch statt im Club verweilst - dann bist du offiziell "zu alt" für Party. Und vermutlich 31 Jahre alt. Oder älter.

Eine britische Studie will herausgefunden haben, dass in diesem Alter Schluss mit Steilgang ist. Bereits ab 31 Jahren soll diese Entwicklung langsam ihren Lauf nehmen, mit 37 sei endgültig Schluss - sei es aus Gemütlichkeit, familiären Verpflichtungen oder schlichtweg dem üblen Kater am nächsten Morgen. Das ist nur ein Ergebnis der "The Great Outdoors"-Studie, basierend auf den Aussagen von 5.000 Teilnehmern ab 18 Jahren. Durchgeführt wurde die Umfrage vom Technik-Unternehmen Curry's PC World - denen wohl daran gelegen sein dürfte, dass sich Kunden mit ihren Geräten befassen. 

Die größten Party-Killer

Sechs von zehn aller Befragten gaben an, dass die mit Feiern verbundenen Kosten ihr Party-Killer schlechthin seien. Laut der Studie geben die Briten in einer Party-Nacht rund 35 Pfund Sterling (knapp 40 Euro) aus. Fast die Hälfte räumt aber auch ein, dass lange Partynächte so oder so nicht mehr ihr Ding ("their scene") seien. 

Die Gründe dafür sind zahl- und facettenreich: Der Kater am nächsten Morgen ist nicht mehr tragbar (29 Prozent), das Wetter unberechenbar (14 Prozent), die Muße zum Aufstylen fehlt (22 Prozent), ein Taxi muss organisiert werden (21 Prozent) - und wer Kinder hat, auch ein Babysitter (12 Prozent).

Ein Großteil hat es lieber gemütlich 

46 Prozent der Befragten gaben an, lieber in komfortablen Klamotten zu Hause zu bleiben, 44 Prozent verweilen lieber stundenlang auf der Couch statt auf dem Kiez. Dabei gestalten sich drei von zehn Teilnehmern einen perfekten Abend, indem sie ein Boxset ihrer Lieblingsserie verschlingen. Knapp ein Viertel verbringt die Zeit auf dem Sofa in sozialen Netzwerken. Interessant: Acht von zehn der Befragten fühlen sich sogar "erleichtert", wenn sie beim Social-Media-Schauen die Partys anderer sehen - vermutlich, weil sie es zu dem Zeitpunkt wesentlich gemütlicher haben. Acht von zehn Befragten sehen im Ausgehen sogar keinen Sinn mehr, seitdem sie einen Partner haben und sozusagen nicht mehr auf die Jagd gehen müssen.

"Die Studie arbeitet heraus, dass es in der Tat einen Zeitpunkt im Leben gibt, wo wir den Komfort unseres Zuhause mehr schätzen als auf Partys den Socializer zu spielen", erklärt Matt Walburn, Marken- und Kommunikationschef von Curry's PC World. "Durch den technischen Fortschritt ist es mittlerweile fast unmöglich, sich daheim zu langweilen. Auch zu Hause kann man unterhalten werden - so sehr, dass diese Erfahrung oftmals das ""-Equivalent überholt." Diese Tatsache gepaart mit sozialen Netzwerken, Online-Shopping und Gaming auf der Spielekonsole mit Kumpels bedeute für manche "mehr Spaß drinnen als draußen".

Drinnen statt draußen: geht auch

Die Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen die Befragten demnach so: 29 Prozent geben an, regelmäßig Freunde zum Essen, Filme schauen oder Kochen einzuladen. 28 Prozent daddeln gern gemeinsam auf der Spielekonsole - und 14 Prozent verbringen ihre Zeit damit, andere in sozialen Netzwerken abzuchecken.

Also: Wird man mit spätestens 37 zum Stubenhocker? Nicht unbedingt, natürlich. Aber man wird glücklich, wie eine andere Studie (laut "Daily Mail") herausgefunden haben will: im Job, Freundeskreis und in der Familie(nplanung). 


fs
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