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Pyjama war gestern: Es gibt gute Gründe, warum wir ab sofort nur noch nackt schlafen sollten

Schlafen ohne Pyjama hilft der Haut und der Beziehung. Glaubt ihr nicht? Probiert es aus!

Von Refinery29-Autorin Insa Grüning

Keiner wacht gern im verschwitzten Pyjama auf. Es passiert trotzdem manchmal, obwohl das Fenster die ganze Nacht geöffnet war und keine hochsommerlichen Temperaturen herrschen. Dabei lässt sich das Problem eigentlich ganz easy in den Griff bekommen – indem man einfach nackt schläft. Doch damit haben, einer Umfrage zufolge, viele ein Problem. Nur 15 Prozent verzichten hierzulande auf den Schlafanzug. Warum eigentlich?

Hier sind drei triftige Gründe, warum wir uns nachts unbedingt unseres entledigen sollten:

1. Nackt schlafen ist gesund
Es ist kein Geheimnis, dass unsere Temperatur in der Nacht um etwa ein halbes Grad sinkt.  Der Körper spart dadurch Energie und ruht sich aus. Wenn wir ohne Kleidung schlafen, geht dies dementsprechend schneller, tut unserem Körper gut und steigert, erwiesenermaßen, die Schlafqualität. Trotzdem sollte man darauf achten, dass man nicht zu sehr auskühlt.

2. Schönere Haut
Auch die Zellproduktion wird bei kühleren Körpertemperaturen angeregt, da das Hormon Melatonin vermehrt produziert wird. Dieses unterstützt die Regeneration der Haut.

3. Nackt schlafen tut der Beziehung gut
Das vielleicht wichtigste Argument nackt zu Bett zu gehen: Laut einer Studie des "Independent", haben rund 57 Prozent der regelmäßigen Nacktschläfer angegeben, dass sie eine "extrem glückliche" Beziehung führen. Das lässt sich nicht nur durch erhöhte erotische und emotionale Anziehung begründen, sondern auch medizinisch erklären. Vermehrter Hautkontakt führt zur Ausschüttung des Wohlfühl-Hormons Oxytocin, das bei der intensiven Bindung zu anderen Menschen eine wichtige Rolle spielt.

Wer trotzdem nicht auf seinen heiß geliebten Pyjama verzichten mag, sollte also dennoch darauf achten, nachts so wenig wie möglich zu tragen.

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