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US-Universität Dozentin lässt Studentin durchfallen, weil "Australien kein Land ist"

"Ich falle bei einem Kurs durch, weil meine Dozentin denkt, Australien sei kein Land." Es ist ein ungewöhnlicher Hilferuf: Sylvia Ashley Arnold bangt um ihre Prüfungsleistung. Die 27-Jährige studiert Soziologie an der "Southern New Hampshire University" – im Fernstudium.

In einer Seminararbeit hat die Studentin aus Idaho die Social-Media-Nutzung in den USA mit der in Australien verglichen. Doch ihre Dozentin lässt sie durchfallen – ihr Argument: Australien sei ein Kontinent, kein Land. Eine erste Beschwerdemail Arnolds bringt keine Lösung. Erst als sie einen Link zur offiziellen Regierungsseite schickt, erklärt sich die Dozentin bereit, die Arbeit zu überprüfen. Und bewertet sie schließlich mit 2+.

Für die Universität ist die Blamage da allerdings bereits perfekt. "Könntest du uns das in einer Privatmessage genauer erklären?" Sie reagiert prompt – und hart: "Wir bedauern den Vorfall. Wir haben uns bei Ashley entschuldigt, die Dozentin ersetzt und erstatten den Kurs. An unsere Freunde in Australien: Wir wissen, dass ihr ein Land und ein Kontinent seid und wünschen euch Glück bei den Olympischen Spielen! Und erntet am Ende trotzdem Spott:

"Ihr habt die Dozentin von der Trump University abgeworben, stimmt's?"

"Ihr hättet ihre Koalafizierung besser prüfen sollen."
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Dozenten haben immer Recht? Denkste! Eine Angestellte der "Southern New Hampshire University" beweist das Gegenteil: Sie ließ eine Soziologie-Studentin durchfallen, denn: "Australien ist ein Kontinent, kein Land". Dumm nur, dass die Betroffene Hilfe via Twitter suchte.

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