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Urlaubsreif?: Mit diesen fünf Tipps überlebst du die Vorweihnachtszeit im Büro

Jeder dritte Deutsche ist ab dem 16. Dezember schon gedanklich im Weihnachtsurlaub, sagt eine aktuelle Studie. NEON hat fünf Tipps für dich, wie du das unproduktive Vorweihnachtstief umgehen kannst.

Feier

Weihnachten im Büro muss den Vorweihnachtsstress nicht vergrößern – NEON hat fünf Tipps für euch, wie ihr bis zum Urlaub noch produktiv arbeiten könnt

Getty Images

Noch die Zutaten für das Weihnachtsessen mit den besten Freunden einkaufen, das Geschenk für Tante Elisabeth besorgen, den einen Glühwein überspielen, der gestern dann doch zu viel war – die so besinnliche Vorweihnachtszeit artet meist physisch und psychisch in Stress aus. Und obwohl auf der Arbeit meist noch das letzte große Projekt abgewickelt oder die letzten Rechnungen geschrieben werden müssen, ist man gedanklich gefühlt schon längst beim Weihnachtsessen und in den Ferien.

Das zeigt auch eine aktuelle Studie des dänischen Unternehmens "Peakon" – laut einer Umfrage unter 12.000 Beschäftigten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren in Deutschland, Großbritannien und den USA befindet sich jeder Dritte eine Woche vor Weihnachten gedanklich schon im Urlaub. Hochgerechnet auf Deutschland sind damit am 1. Dezember circa drei Millionen Beschäftigte gedanklich in den Ferien, am 16. Dezember sind es dann acht Mal so viele.

Generation Z schaltet früher ab

Jüngere Arbeitnehmer schalten dabei noch früher ab als ihre älteren Kollegen. Die Hälfte (51 Prozent) der zwischen 18- bis 24-Jährigen gibt an, ihre Lust bereits am 19. Dezember zu verlieren. An diesem Tag gehen noch 60 Prozent der älteren Angestellten (55+ Jahre) motiviert zur Arbeit – ihre Einstellung ändert sich erst am 20 Dezember: Dann sind nur noch 36 Prozent motiviert(er).

"Die Zahlen belegen, dass die Motivation beim Arbeiten besonders in der Weihnachtszeit sinkt, wohl auch weil andere Aktivitäten mehr an Bedeutung gewinnen, wie zum Beispiel Zeit mit der Familie zu verbringen", sagt Julian Tesche, der die Entwicklung von "Peakon" in Deutschland leitet. "Auch wenn Angestellte im Dezember noch regelmäßig zur Arbeit kommen, zeigt sich doch im internationalen Vergleich, dass die Leistungsfähigkeit bei mehr als der Hälfte der Angestellten zwischen dem 17. und 19. Dezember stark zurückgeht. Während dieser Zeit sollten Arbeitgeber also nicht erwarten, dass ihre Mitarbeiter die gleiche Leistung erbringen wie zum Beispiel noch zu Beginn des Quartals." Aber was kann man tun, um nicht völlig unkonzentriert die letzten Tage abzusitzen und sich am Ende vielleicht noch gestresster und unproduktiv zu fühlen?

1. Vorfreude im Büro zelebrieren

Klingt erst einmal banal, ist es aber gar nicht. Ein gemeinsamer Adventskalender, den man nach der morgendlichen Besprechung öffnet, ein Plätzchenteller, ein Treffen nach der Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt oder ganz klassisch die Weihnachtsfeier – das alles sind Momente, in denen man die Vorweihnachtszeit auch während der Arbeit genießen kann. Mit der Aussicht auf einen Keks oder einen entspannten Abend mit den Kollegen kann man sich eine Deadline für die Arbeit setzen und konzentrierter an seinen Aufgaben bleiben.

2. Prioritäten setzen

Die Weihnachtsessen und Wichtelabende mit den Freunden, tausend Weihnachtsfeiern und noch der Besuch bei der Oma – all diese Termine in der Vorweihnachtszeit stressen schon gedanklich und lenken vom Arbeiten ab. Daher sollte man sich am besten zu Beginn der Woche eine Liste machen: Was ist wirklich wichtig, was muss diese Woche gekauft oder vorbereitet werden und was kann noch warten. Mit dieser Vorplanung ist der Kopf frei für andere Themen.

3. Das Jahr reflektieren

Das Jahresende ist immer ein gute Zeitpunkt, um auf die letzten Monate zurückzuschauen – auch im Team. So kann man in einem gemeinsamen Meeting (vielleicht auch mit Keksen und Glühwein) das Jahr Revue passieren lassen und auf die Bedürfnisse der einzelnen Teammitglieder eingehen. Als Führungskraft bietet sich hier die Möglichkeit, Wertschätzung und Dank für die Mitarbeiter zu zeigen. Als Teamkollege kann man Wünsche an die anderen für eine bessere Zusammenarbeit ansprechen und auch offen über Rückschläge reden. Wichtig ist jedoch, auf erfolgreiche Projekte zu schauen und neue Ziele für das nächste Jahr zu setzen. So fühlen sich alle Teammitglieder wertgeschätzt und haben auch an stressigen Tagen im besten Fall das Gefühl, noch sinnvolle Arbeit für die letzten ausstehenden Projekte zu erledigen.

4. Arbeitszeit umverteilen

Auch wenn es ungewöhnlich klingt – dem Online-Geschenke-Einkauf auf der Arbeit Zeit einzuräumen, kann zu einer deutlichen Erleichterung im Vorweihnachtsstress führen. Voraussetzung ist natürlich, dass Mitarbeiter mit ihrer freien Arbeitszeiteinteilung verantwortungsvoll umgehen. Aber wer abends nach der Arbeit, dem Haushalt und der Zeit mit Freunden oder Familie nicht noch den Weihnachtseinkauf erledigen muss oder in der Pause durch die Stadt flitzt, arbeitet deutlich entspannter. Oftmals ist es schon ein großes Plus, Pakete zur Arbeit bestellen zu können, um nicht abends nach einem langen Tag noch in der vollen Postfiliale anstehen zu müssen.

5. Ausgleich planen und Ansprüche zurückschrauben

Vor allem für alle, die auch über die Feiertage selbst arbeiten müssen, kann es hilfreich sein, sich seine freie Zeit nach den Arbeitstagen schon einzuplanen. Damit ist der Kopf nicht schon im Urlaubsmodus, aber die Arbeitszeit wirkt endlich. Und zum Schluss kann es auch helfen, einfach mal die eigenen Ansprüche zurückzuschrauben: Die Wohnung ist nicht perfekt dekoriert? Man schafft es doch nicht zur Weihnachtsfeier? Oder hat vielleicht einfach keine Lust auf Schrottwichteln und ist auf der Arbeit unproduktiv? Darf auch mal sein! Weihnachten ist schließlich das Fest der Liebe und nicht von Druck und Stress.

lau
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.